Frag den Hasen

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#11506
Ich hab von nix anderem gesprochen. Ist doch ne vernuenftige Loesung das Zeug in Apotheken abzugeben wo man entsprechend beraten wird. Ja ich weiss dass die Pro-cannabisfraktion das Zeug auch gerne mal verharmlost. Aber die Antifraktion malt den Teufel an die Wand. Das ist mindestens genauso bekloppt. Drogen sind immer gefaehrlich und mit Vorsicht zu geniessen (und das sollte jeder vernuenftige Mensch wissen), aber haeufig nicht soooo gefaehrlich, dass man sich GANZ verbieten muss. Heroin und Kokain... hmm.. ja sollte man dann auch. Allerdings wuerde ich nicht Heroin an Leute geben, die nicht bereits abhaengig sind. Es gab doch in Hamburg den Versuch Heroin auf Rezept an Schwerstabhaengige zu verteilen. Finde ich gut. Diese Menschen sind sowieso schon sosehr Opfer, dass sie keine weitere Kriminalisierung benoetigen.
Das mit den Krankenkassen ist doch bekloppt. Rauchern und Alkoholikern zahlen wir doch auch die Arztrechnungen. Sollen wir dann auch Autofahrern die ihren Unfall selbst verursacht haben die Rechnung selber zahlen lassen. Oder vielleicht allen Verkehrsteilnehmern weil sie selbst am Verkehr teilgenommen haben? Und wie ist es mit Eltern die aufgrund ihrer Gene ein behindertes Kind bekommen und schon vorher wussten dass sie ein erhoehtes Risiko eingehen? Sollte man die nicht auch selbst zahlen lassen? Sie haetten immerhin auch ein Kind adoptieren koennen. Oder Menschen die sich bei Extremsportarten verletzen? Ich finde das muesste man dann auch alles bejahen.
Ich würde auch bei Rauchern und Alkoholikern die Übernahme von Kosten für Krankheiten verweigern, die aufgrund ihres Nikotin- bzw. Alkoholkonsums aufgetreten sind. Und wenn ein Autofahrer als Geisterfahrer absichtlich einen Unfall baut, warum sollte die Krankenkasse dafür zahlen? Bei den Eltern: Die können nichts für ihre Gene, also hör auf, das irgendwie mit einem Suchtverhalten gleichzusetzen, bei dem es NUR um Selbstüberwindung geht. Alkoholismus ist keine Krankheit. Nikotinsucht ist keine Krankheit. Drogenabhängigkeit ist keine Krankheit.
Und ja, wer sich bei Extremsportarten verletzt, ist selbst schuld. Wenn irgendwer in den kolumbianischen Urwald fährt und dort entführt wird, meckern wir ja auch darüber, dass die Bundesregierung ein Lösegeld für die Idioten zahlen muss, die mit vollem Wissen in ein gefährliches Gebiet gefahren sind. Ist für mich der gleiche Sachverhalt, wenn einer sich beim Basejumping den Hals bricht. Warum soll die Krankenkasse für sowas zahlen? Soll sich der Knabe extra versichern. Eine Feuerversicherung zahlt schließlich auch nicht, wenn man selbst Feuer legt.
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