Frag den Hasen

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#34925
Freuen ist das eine, und das ist auch nicht kaltherzig. Eben wenn du jemanden kennst, dann ist das sogar verständlich.

Etwas anders sieht das aus meiner Sicht mit den so genannten prominenten Bösen aus.
Warum sollte ich mich über bin Ladens Tod freuen. Ich glaube nicht an die große islamische Bedrohung, eher daran, daß der Westen alles tut, um sich unbeliebt zu machen. Natürlich war er ein Arsch, aber er war der Arsch der Amis. Es wäre wirklch angebrachter zu überlegen, was eine "demokratischer Rechtsstaat" darf, bevor mal selbst mal unverhofft ins Visier kommt. bin Laden zu töten war doch nur die Versicherung, einen Prozess zu vermeiden, in dem noch andere Sachen zur Sprache kommen.

Ob sich der Vorredner wirklich über Hitlers Tod gefreut hätte, bezweifel ich. Die Lybien-Proaganda hat er ja auch geschluckt, also wäre er sicher auch ein Führer-Anhänger gewesen.
Ein wacher Geist hätte zuerst hinterfragt, was die Unterstützung bewaffneter Truppen mit dem Schutz von Zivilisten zu tun hat. Und wieso denn Flugzeuge der "Rebellen" starten durften, wenn es doch eine Flugverbotszone gibt (daß sie es am Ende selbst abgeknallt haben, ist noch zugehörige Dummheit).
Davon mal abgesehen, daß in Bahrain mit Segen der USA Katar und die Saudis wirklich mit Truppen einmarschieren durften, um die Demokratiebewegung zu bekämpfen.
Also begreift es endlich: Es geht nicht um Demokratie, nur um Öl, was der Westen in Arabien will.
Bin Laden war für Al Qaida eine große Symbolfigur, und für viele Islamisten gibt es kaum einen Unterschied zwischen "USA" und "dem Westen". Schließlich gab es ja nicht nur in den USA Anschläge von muslimischen Fanatikern. Man muss sich nicht freuen über seinen Tod, aber ich verstehe alle, die erleichtert darauf reagieren.

Den Rebellen in Libyen geht es übrigens nicht ums Öl. Man muss ja nun auch nicht so tun, als wäre das, was dort passiert, allein eine Aktion der Nato.
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