Klopfers Blog

Guten Abend, meine Damen und Herren. Es folgen die Nachrichten.

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Die Bundesregierung hat im Zuge der Corona-Pandemie neue Maßnahmen beschlossen.

  1. Die Testkapazität für Sars-CoV-2-Nachweise wird drastisch erhöht, indem Gruppentests eingeführt werden. Ab jetzt wird ein Test für jeweils zehn Leute verwendet. Sollte dieser positiv ausfallen, wird die Gruppe geteilt und jede Gruppe erneut getestet, bis man den oder die Infizierten identifiziert hat. Zur Finanzierung der wirtschaftlichen Fördermaßnahmen wird bei jedem Test eine kleine Auktion veranstaltet, die die Reihenfolge festlegt, in der den Personen das Wattestäbchen eingeführt wird. Wer den höchsten Betrag bietet, kann den Luxus eines unbefleckten Wattestäbchens genießen. Die Fraktion der Linken im Bundestag protestierte scharf dagegen, die Grünen enthielten sich eines Kommentars, weil sie wohlhabend genug für die Auktionen sind. Die AfD forderte, die Gruppentests auf Zuwanderer zu beschränken und diese unabhängig vom Testergebnis in Quarantäne zu stecken.
  2. Während das Robert-Koch-Institut die Infektionszahlen in Deutschland erfasst, fehlt bislang eine bundeseinheitliche Erfassungsstelle für die ökonomischen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie in der Bundesrepublik. Daher wurde nun die Einrichtung des Roland-Koch-Instituts beschlossen, welches wirtschaftliche, geistige und moralische Insolvenzen zahlenmäßig erfassen und aufbereiten soll.
  3. Eine Absage erteilte die Bundesregierung Forderungen von Eltern, für die Erziehungsarbeit an ihren eigenen Kindern mit pauschal 1000 Euro monatlich finanziell entlohnt zu werden. Stattdessen wird geprüft, inwieweit Bürger ein Kochgehalt beziehen könnten, wenn sie für sich selbst kochen, anstatt sich Essen vom Lieferdienst bringen zu lassen.
  4. Die Regierung einigte sich auf eine zeitlich unbegrenzte Maskenpflicht für Familie Plockwurst-Rüpelsheim aus Berlin-Reinickendorf. Die Mitglieder des Kabinetts waren nach Inaugenscheinnahme von Fotos der Familie einstimmig der Meinung, dass die Familienmitglieder allesamt zu hässlich für den Alltag sind.
  5. Ministerpräsidenten, die in den Medien einerseits immer auf Eigenständigkeit der Bundesländer pochen, aber andererseits lautstark herumheulen, dass die Länder nicht einheitlich handeln, werden ohne Nachtisch nach dem Abendessen ins Bett geschickt.
  6. Die Produktion von pornografischen Filmen wird erlaubt, wenn ein Abstand von zwei Metern ausnahmslos eingehalten wird. Die Bundeskanzlerin wies in ihrer Pressekonferenz darauf hin, dass Bukkake-Filme so problemlos möglich seien, weil Männer schließlich drei Meter weit spritzen können sollten.

Mit Skepsis wurde die Ankündigung einiger gesetzlicher Krankenkassen aufgenommen, in Zukunft auch Covid-19-Behandlungen durch afrikanische Wunderdoktoren zu übernehmen. Eine Stellungnahme verteidigte die Entscheidung. Wörtlich hieß es: "Wir übernehmen die Kosten schließlich auch für Homöopathie, und so viel anders ist das ja nicht." Eine generelle Kostenübernahme für Sehhilfen wurde weiterhin abgelehnt, allerdings mit dem Hinweis, dass "Doktor Owambule bestimmt da auch helfen kann, und dann bezahlen wir das selbstverständlich."

Rückschlag in der Suche nach einem Gegenmittel: Entgegen früherer Hoffnungen und trotz der optimistischen Äußerungen von Donald Trump hat sich in ersten Studien herausgestellt, dass Norton Antivirus nicht gegen das Coronavirus wirkt. Der US-Präsident bekräftigte allerdings sein Vertrauen in den amerikanischen Erfindungsreichtum und zeigte sich überzeugt, dass es bald Erfolgsmeldungen geben würde. Die Opposition warf dem Präsidenten vor, heimlich auf Kaspersky zu vertrauen, und nannte ihn einen Handlanger Putins.

Das Institut für offensichtliche Offensichtlichkeiten (IFOO) warnt vor Falschmeldungen in sozialen Medien. Dabei ginge es nicht nur um Fehlinformationen rund um das Sars-CoV-2-Virus. Manche Falschmeldungen seien offenbar mit dem Ziel gestreut worden, das Wohlbefinden der Menschen in Krisenzeiten zu stärken, dennoch darf hierbei die Wahrheit nicht überstrapaziert werden. Besonders auffällig seien die "Natur blüht wieder auf"-Meldungen über die Fauna, welche sich längst verloren geglaubte Lebensräume zurückerobern würde. Diese seien fast ausnahmslos falsch. Es seien keine Elefanten sturzbetrunken in einem chinesischen Dorf eingeschlafen, Delfine seien nicht nach Venedig zurückgekehrt und Greta Thunberg auch nicht in die Schule. Das IFOO ruft dazu auf, derartige Meldungen nicht mehr zu teilen, zumal "gute Laune sowieso nicht zu uns Deutschen passt".

Das Wetter: Der deutsche Wetterdienst hat beschlossen, dass es ein Wetter geben wird. Und egal wie es aussehen wird: Italienische Autos werden es nicht mögen.

Das waren die Nachrichten. Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit dem weiteren Programm.

Mehr zu lesen:

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Report: Das Leiden des Christian S.

Veröffentlicht am 23. Mai 2013 um 1:40 Uhr in der Kategorie "Belanglose Gedanken"
Dieser Eintrag wurde bisher 41 Mal kommentiert.
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Wie kann man Klopfers Web unterstützen?

Text veröffentlicht im November 2017
Klopfer erzählt, wie man helfen kann, Klopfers Web zu erhalten und besser zu machen - sowohl ohne als auch mit Geldeinsatz. [mehr]

Gast (Profil)
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Halte uns nur weiter auf dem Laufenden!

Allerdings erhöht es das Wohlbefinden in Krisenzeiten, muste herzlich lachen. Soll ja die Gesundheit stärken... oder so...

1
Geschrieben am
qwzt (Profil)
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Danke für die Berichterstattung!

Liest sich jedenfalls interessanter als der Live-Ticker der Tagesschau^^

1
Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Top News!
Alles andere Fake News, make Klopfer greater again!

1
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Klopfer for Nachrichtensprecher :hihi:

1
Geschrieben am
zirp
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Wäre bei Bukkake- Filmen – selbst mit Mindestabstand – nicht eine Tröpfcheninfektion möglich?

2
Geschrieben am
Daje (Profil)
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@zip mit masken r alle Beteiligten müsste es gehen
Und Kondom
Das wäre ein schräger Film 😁

0
Geschrieben am
Gast (Profil)
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Oh ja, lasst uns einen Bukkake Filmchen machen, wo sie eine Maske trägt und alle Kerle Kondom...
Fast so spannend wie die schönsten Bahnstrecken Deutschlands... kommt auch nachts und ist auf ein spezielles Publikum ausgerichtet.

0
Geschrieben am
O.W. (Profil)
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Was ich etwas schade finde ist, dass die vernünftige Idee der Gruppentests ins lächerliche gezogen wird. Diese sind real und wirklich dafür da, dass medizinisches Personal Sicherheit hat. Natürlich sind es dann 10 Stäbchen, die aber in einem gemeinsamen qualititaiven Test überpüft werden. Damit können Krankenhäuser ihr Personal hervorragend überprüfen, ohne zu viel Testkapazität zu verballern.
Und eine viel bessere Idee gibt es tatsächlich nicht, wenn man regelmäßig größere Zahlen von wahrscheinlich negativen Tests durchführen will.

1
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Ich wollte Gruppentests als solche gar nicht ins Lächerliche ziehen (ich wusste gar nicht, dass die gemacht werden), ich hab bloß beim Anschauen einer Gesundheitssendung, als gerade wieder gezeigt wurde, wie jemandem so ein Stäbchen in Mund und Nase gesteckt wurde, den Gedanken gehabt, wie widerlich es wäre, dasselbe Stäbchen bei mehreren zu benutzen. :schulterzuck:

1
Geschrieben am
O.W. (Profil)
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Ah, das erklärt es. Ich dachte das Verfahren sei bekannt.

Generell läuft es so ab: Ein Krankenhaus hat einige hundert Mitarbeiter. Diese werden, ihren Arbeitsbereichen entsprechend, in Gruppen bis zu 10 Personen aufgeteilt. Wegen der Zahlengelichheit nahm ich an, Du wissest von den Tests. Die Gruppentests werden untersucht, ob bei einer Gruppe ein positives Ergebnis auftritt. Wenn ja kann man sofort Maßnahmen einleiten, ohne den konkret infizierten zu kennen. Um festzustellen wer tatsächlich infiziert ist, was ja einer oder mehrere oder alle sein können, werden dann alle aus der Gruppe individuell getestet.

Effekt ist, dass die Krankenhäuser im Prinzip täglich testen können, statt nur alle 10 Tage. Meiner Meinung nach sollte das bei steigender Testkapazität auch für Supermärkte (Personal) und Schulen (Klassen und Kollegium) angewendet werden. Das kostet ein wenig Geld, hilft aber bei den gelockerten Maßnahmen nicht wieder in ein zu starkes Steigen der Infiziertenzahl zu kommen.

1
Geschrieben am
Gast (Profil)
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Ist en mathematisches Modell, das greift aber nur, wenn die Mehrheit aller Wahrscheinlochkeit nahc negativ ist. Also Du kanst nur damit arbeiten, wenn es eine geringe Anzahl postiver Ergebnisse geben wird. Weil wenn in jder Probe eine positive wäre, hilft das Verfahren ja nicht weiter. Man kann die Anzahl an gemeinsamen Tests optimieren, da gibt es ein mathematsiches Modell zu, dazu müsste man aber ungefähr die prozentuale Verbreitung der Positiven kennen.
Im Falle Corona eine sehr effektive Maßnahme zur Steigerung der Testkapazität.

0
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Wäre bei Bukkake- Filmen – selbst mit Mindestabstand – nicht eine Tröpfcheninfektion möglich?

Weil ich zufällig gerade auf wissenschaftliche Aufsätze dazu gestoßen bin: Sars-CoV-2 wird offenbar nicht durch Samen übertragen.
In diesem Sinne: Guten Appetit! :daumenhoch:

1
Geschrieben am
Gast (Profil)
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Endlich mal gute Nachrichten, wenn wir geklärt haben wie man die restlichen Risken ausschließt...

1
Geschrieben am
Shoshana (Profil)
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Schutzanzüge mit einem Loch für die Genitalien wären vielleicht nicht nur für die Pornoindustrie sondern auch für andere Sexarbeiter:innen die Lösung.

1
Geschrieben am
Praeriebaer
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Söder denkt laut über Impfzwang nach, aber als ich vorm Monat schrieb, dass jetzt Diktatur eigeführt und Menschenrechte nachhaltig abgeschafft werden, war ich der Verschwörungstheoretiker. Schlaft ruhig weiter.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Finde ich nicht sehr bedrohlich. :schulterzuck:
Im Gegenteil: Wenn es einen Impfstoff gibt und die Bevölkerung durchgeimpft ist, können die Ausgangsbeschränkungen weg.

2
Geschrieben am
mischka (Profil)
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Es gab vorher schon einen teilweisen Impfzwang, wenn du das schon für eine Diktatur hältst, besuch mal Nordkorea und äußere dich genauso kritisch über Kim.

0
Geschrieben am
Gast (Profil)
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Pockenimpfung in den 70ern war auch eine Pflichtimpfung und Masern sind jetzt auch. Wenn ein Impfstoff sehr gut getestet ist und eine gefährliche Krankheit ausrotten kann, steht dem hohen Nutzen kaum ein Schaden gegenüber.

2
Geschrieben am
Praeriebaer
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wie gesagt: schlaft weiter. aufwachen werdet ihr nicht mehr, wenn ihr zuhaus aufgesucht werdet und im schlaf irgendn kurpfuscher euch die nadel reinrammt... die geht leicht mal daneben. der sinn des notstands ist die abschaffung des rechts auf körperliche unversehrtheit. nur dadurch kannst du die sicherheit der masse über das Individuum stellen

0
Geschrieben am
mischka (Profil)
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@Praeriebaer: Du bist nach wie vor ein Verschwörungstheoretiker.

1. Demokratie hat erst mal nichts damit zu tun, welche Gesetze oder Menschenrechte geachtet werden. Wenn die Mehrheit in Deutschland dafür ist, dass man monatlich den nervigsten deutschen wählen kann, der dann zu Tode gefoltert wird, so werden diverse Menschenrechte nicht geachtet. Wenn wir aber weiter freie und geheime Wahlen haben und das der Wille der Mehrheit ist, so leben wir weiter in einer Demokratie.
Folgerichtig werden wir auch unter Impfzwang weiter in einer Demokratie leben, und zwar auch dann, wenn dein Recht auf Unversehrtheit des Lebens angetastet wird.

2. Alle Rechte haben Grenzen. Wenn ich als Geiselnehmer einer Geisel die Waffe an den Kopf halte, darf der Scharfschütze mein Recht auf Leben und dessen Unversehrtheit ja auch ignorieren. Weil ich jemanden gefährde. Als Impfgegner gefährde ich ganz genau so andere. Nur ist hier das mildeste Mittel zum Glück nicht der finale Rettungsschuss, sondern lediglich der Zwang zu einer kleinen Impfung. Also insgesamt, nichts neues. Keine neuen Grundgesetz- oder Menschenrechtseinschränkung, alles wie gehabt und richtig so. Wo ist das Problem?

3
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Also ich sehe ja auch das eine oder andere Anzeichen für eine absolutistische Bewegung, aber eine potentielle Impfpflicht gegen covid-19 gehört jetzt mal definitiv nicht dazu.

Eher sowas, dass eine Diskussion über das wie die Lockerung der Corona Maßnahmen ablaufen soll nicht erwünscht ist. Und das alleine reicht auch nicht dafür. Aber, dass nach Frau Merkel alternative Ansätze nicht erwünscht sind ist bedenklich.

0
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Jede Diktatur muss ihre Existenz gegenüber ihren Bürgern rechtfertigen, von allein kann sie sich nicht erhalten, weil sie gegenüber der Bevölkerung immer den Eindruck vermitteln muss, dass sie, wie repressiv sie auch ist, die bessere Lösung als die Alternative wäre. Bei den Nazis war es die Bedrohung durch die jüdische Weltverschwörung, in der DDR wurde erzählt, dass im Westen die Faschisten nur darauf warten würden, uns zu unterwerfen. In Nordkorea vermittelt man den Menschen, die Amerikaner würden schon zähnefletschend an der Grenze auf einen Moment der Unachtsamkeit warten, um wieder Gräueltaten an der nordkoreanischen Bevölkerung zu verüben.

Wenn also eine Diktatur ihre Unterdrückungsmaßnahmen auf eine Infektionsgefahr gründet und damit die Versammlungsfreiheit einschränkt bzw. ganz abschafft, wäre sie wirklich extrem dusslig, eine Impfpflicht gegen diese bedrohliche Krankheit einzuführen, denn damit verlöre sie ihre Rechtfertigung für all die Einschränkungen. Wer tatsächlich der Meinung ist, dass jetzt die Gelegenheit ergriffen wird, eine Diktatur zu errichten, und dagegen ist, sollte logischerweise für eine Impfung sein.

4
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Man kann nur die Gunst der Stunde nutzen um das Volk auf Grundrechteinschränkungen zu konditionieren.
Ich glaube auch nicht, dass man gerade eine Diktatur einführen will. Nur dieser Dogmatismus bezüglich der Regierungsarbeit ist bedenklich.
Ich habe heute auch erst wieder einen Artikel gelesen, der Lindner in die Nähe der AfD stellt, bloß weil nur die AfD und die FDP Widerworte bezüglich der Corona Politik geben. Das ist einer Demokratie einfach nicht würdig.

0
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Das ist richtig, aber auch jetzt nichts, was speziell die aktuelle Lage betrifft. Das ist so der erste Vorwurf, der erhoben wird, wenn jemand etwas sagt, was einem nicht gefällt, aber man nicht genau begründen kann oder will, was das Problem ist: "Das ist die Sprache der AfD / der Rechtsextremen" bzw. "Da fischt man am rechten Rand" oder "Da applaudieren die falschen Leute", eigentlich komplett inhaltsleere Kritik.

Hier in Berlin war jetzt eine Demo, wo Gemäßigte und Linksautonome mit Rechtsextremen und einigen Verschwörungstheoretikern zusammenstanden und alle gegen die Corona-Maßnahmen protestiert haben. Und in den sozialen Medien war das je nach persönlichem Geschmack eine Demo von rechts oder eine Demo von links, und natürlich war man voll dagegen, nicht weil man sich inhaltlich mit den Anliegen auseinandergesetzt hätte, sondern weil es eben nach persönlicher Ansicht eine Demo von rechts oder links war. :schulterzuck:

2
Geschrieben am
Praeriebaer
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nordkorea hat auch wahlen. super demokratisch wie die ddr mit total demokratisch manipulierten umfrageergebnissen. pennt weiter

0
Geschrieben am
Praeriebaer
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Impfung ist nicht dazu in der Lage das Virus zu verhindern, damit hatten wir ALLE schon Kontakt! Es wird aber weiter mutieren und die Impfung wirkungslos machen und dann hat fie Regierung den Weg frei für neue extremere Zwangsmaßnahmen. Ne Impfung ist dann keine Option mehr, denn die hat ja nicht geholfen. Denkt den Kram wenigstens zwei Schritte vorraus ihr Lämmer!

0
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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In einer Demokratie kann man durch die Wahl die Regierung loswerden und durch eine andere ersetzen. Da ich weder sehe, dass Wahlmanipulation hierzulande so verbreitet ist, dass das Wahlergebnis signifikant beeinflusst wird, noch dass die CDU mit Gewalt versuchen würde, den Kanzlerposten zu verteidigen, vermag ich die Diktatur bei uns bislang nicht zu erkennen. Man kann unzufrieden mit der Regierung sein, bin ich oft auch, aber ich bin jetzt nicht so überzeugt von der Massentauglichkeit meiner Ansichten, dass die plausibelste Erklärung für die aktuellen Verhältnisse diktatorische Wahlfälschung wäre. (Im Gegenteil denke ich, dass die Regierung der aktuellen Stimmung im Volk manchmal zu sehr folgt.)

Es gibt keine Impfung gegen Sars-CoV-2, also weiß ich nicht, wovon du redest. Das Virus haut derzeit deswegen so rein, weil keiner von uns das hatte. Wenn es wie ein Grippevirus weiter mutiert, werden wir trotzdem nach einiger Zeit, weil wir mit früheren Versionen infiziert waren, eine gewisse Robustheit entwickelt haben, so wie bei der Grippe auch.

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Geschrieben am
(Geändert am 25. April 2020 um 22:36 Uhr)
qwzt (Profil)
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Impfungen funktionieren, das hat sich in der Vergangenheit schon mehrfach gezeigt, oder wie viele die du kennst sind an den Pocken gestorben? Da gab es auch mal ne Zeit, in der das fast jeder hatte und hunderte Millionen sind dran verreckt.
Es kann natürlich sein, dass ein neuer Virus-Stamm auftaucht, gegen den die Impfung nicht nutzt. Dennoch ist mit der erfolgten Impfung ja nichts verloren (immer vorausgesetzt, der Impfstoff wurde entsprechend getestet). Und bislang scheint Corona einigermaßen stabil zu bleiben, zumindest unterscheiden sich die Proben wohl nicht extrem. Insofern würde ich mich jetzt interessieren, was du denn gegen die Impfung hast? Wir hatten eben nicht alle schon Kontakt mit dem Virus und genau das ist ja auch das, was durch die Impfung verhindert werden soll. Sonst bricht nämlich entweder das Gesundheitssystem zusammen (wie man das in der Hochphase in New York beobachten konnte, wo die Leute reihenweise in der Notaufnahme gestorben sind, weil keine Ärzte mehr aufzutreiben waren) oder wir hängen noch zwei Jahre in diesem Ausnahmezustand rum.

1
Geschrieben am
Praeriebaer
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Meine Freundin hatte genau die, für sie total untypischen Symptome bereits am 4. Januar! Und da ist sie nicht die Einzige. Das Virus wurde November/Dezember entdeckt. Im REISELAND nummer 1 soll der absolut größte teil der bevölkerung davon verschont geblieben sein, nachdem die ganze welt gefühlt 10 mal mehr infektionen hatte? das ist lächerlich. und es mehren sich stimmen aus der medizin die alles bestätigen was ich bislang über das virus verbreitet hab:
https://www.n-tv.de/wissen/Nun-doch-Hinweise-auf-Hintergrundimmunitaet-article21738615.html

3/4 der deutschen sind und waren schon lange ziemlich IMMUN. und das ist nichts frei erfundenes. man muss bloß nen bissl mathe beherrschen und beobachtungsgabe haben. wir impfen leute, die sich nie im leben anstecken könnten und zurzeit ist das virus in deutschland schon so gut wie ausgerottet. die maskenpflicht ab montag ist kompletter schwachsinn. hier trägt noch NIEMAND eine maske. war heute in einem großem supermarkt einkaufen. die leute latschen auch wieder um zentimeter aneinander vorbei. die sache ist durch!

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Ich zitiere mal aus dem von Dir verlinkten Artikel:

Drosten sprach von der ersten derartigen Beobachtung weltweit, er warnte aber auch vor einer Über-Interpretation der Ergebnisse. Man dürfe nun keinesfalls schließen, dass ein Drittel der Bevölkerung immun sei.

Richtig ist, Coronaviren gibt es schon länger. Andere Formen, die es bis zu uns geschafft haben, lösten Erkältungen aus. Die anderen beiden schwerwiegenden Coronaausbrüche waren SARS (Mortalität bei etwa 10%) und MERS. Grippeviren mutieren auch fröhlich vor sich hin, die mesten sind okay, töten trotzdem noch genug Menschen, aber dan ist ach mal die spanische Grippe dabei, sterben gleich Millionen dran. Und obwohl Grippeviren mutieren können, gibt es jedes Jahr eine Impfung, die hilft. Entweder der Coronavirus mutiert nicht so strk und die eine entwickelte Impfung hilft (so bei Masern, Pocken, Tollwut und vielen anderen Krankheiten). Dann haben wir als Menschheit gewonnen. Oder es mutiert zu stark, dann werden regelmäßig neue Impfstoffe entwickelt, auch das ein normaler Vorgang.

Wenn es eine Impfpflicht gibt, wird ausgebildetes medizinisches Personal diese Impfungen vornehmen, Du gehst entweder zu Deinem Hausarzt oder zum Gesundheitsamt.

1
Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Ach scheiße,
gestern dachte ich mir noch "Shitstorm Incoming, in 3, 2, 1, ...!"

Na ja, lieber zu spät als gar nicht. :popcorn:

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Geschrieben am
Praeriebaer
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Eine kleine Anzahl Menschen ist gegen mancheImpfstoffe allergisch. so unter 0,01%. Wenn du Impfplicht einführst, drehst du das was vorher selbstverständlich war: sich nicht impfen zu müssen-genau um. das müssen die erst beantragen und, von der allergie wissen nicht alle was. UND wenn alle gleichzeitig geimpft werden, verbannst du diese Leute in absolute Isolation für 3 Wochen bis niemand mehr die Impfstoffe ausschwitzt. als selbstständiger kannst dich dann gleich nochmal aufhängen. eine impfpflicht hat in einem rechtsstaat nichts zu suchen, eine solche maßnahme trägt jeden charakter eines totalitären regimes.

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Das ist richtig, aber auch jetzt nichts, was speziell die aktuelle Lage betrifft. Das ist so der erste Vorwurf, der erhoben wird, wenn jemand etwas sagt, was einem nicht gefällt, aber man nicht genau begründen kann oder will, was das Problem ist: "Das ist die Sprache der AfD / der Rechtsextremen" bzw. "Da fischt man am rechten Rand" oder "Da applaudieren die falschen Leute", eigentlich komplett inhaltsleere Kritik.

Da stimme ich dir komplett zu.
Nur, dass Kritik an Einschränkungen der Grundrechte als negativ bewertet wird, das finde ich doch über das Ziel hinaus.
Allerdings sehe ich jetzt auch mal wieder die Entwicklung, dass die Medien sich wieder kritischer zur Politik äußern. Während die letzten Jahre ja die alternativlose Politik vor allem unterstützt wurde.
Vielleicht kommen wir ja doch wieder zu einer besseren Streitkultur. Damit wäre der Demokratie als ganzes geholfen.

1
Geschrieben am
Gast (Profil)
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Praeriebaer, grundsätzlich findet in einem Rechtsstaat immer die Abwägung zwischen den Rechtsgütern statt. Denn ständig stehen verschiedene Rechte miteinander im Konflikt. Wie man diesegewichtet, ist nun eine Frage der Ansicht. Man kann die Freiheit des einzelnen, sich nicht impfen zu lassen höher stellen als das gesamtgesellschaftliche Interesse eine Krankheit auszurotten. Das ist keine so einfache und pauschale Abwägung und hängt auch stark mit der Schwere der Krankheit zusammen.

Die Pocken sind der häufigste Todesgrund im 20ten Jahrhundert, 400 Millionen Mensche sind daran von 1900 bis 1970 gestorben, keine anderer Erreger hat mehr geschaft, kein Krieg, keine Ideologie, kein Krebs. Dann gab es weltweite Impfpflicht, wie viel Tote haben wir seitdem zu beklagen? Richtig keinen einzigen! Ja, hier wurde das Recht auf körperliche Unversehrtheit verletzt, Menschen wurden zur Impfung gezwungen und vielleicht hat es Unverträglichkeisreaktionen ausgelöst, mag sogar sein, dass es im einzelfall zu schweren Komplikationen gekommen ist, aber in der Abwägung eine derart tödliche KRankheit für immer besiegt zu haben, kann man das als gerechtfertigt ansehen. Und eien ausrottung klappt halt nur, wenn man mit Zwang alle impft. Bei Krankheten wie Polio haben wir es durchfreiwilliges impfen nach langer Zeit auch fst geschafft, nur in Gegenden mit religiösen Fundamentalisten (Christen und Molsems) hält sch die Krankheit, wie diese sich der Impfung entziehen. Das ist blöd, weil ist die Krankheit ausgerottet, müssten wir gar nicht mer impfen. Wir müssen es nur einmal hinter uns bringen. Gleiches gilt für Masern. Könnten wir längst hinter uns haben, bräucht dann auch keiner mehr die Impfung.

Man braucht keine pauschale Impfpflicht. Tollwut haben wir soweit zurückgedrängt durch das Impfen der Wildtiere, dass man hierzulande nur noch eine Impfung bräuchte, wenn man dem Risiko besonders ausgesetzt ist. Man muss je nahc Krankheit abwägen. Ob Corona ein Fall für Zwangsimpfungs ist... schwer zu sagen, wir wissen einfach noch verdammt wenig darüber.

Also ja, ich bin bei Dir, eine Impfpflicht kann es nicht für alle Impfungen geben. Sind die entsprechenden Randbedingungen gegeben, halte ich die Abwägung der Rechtsgüter zugunster einer Impfpflicht aber für gerechtfertigt.

1
Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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Also, ich gestehe ja, dass ich kein Experte für Impfstoffe bin, aber ich hätte gerne eine objektive Quelle für die Aussage, dass man den Impfstoff ausschwitzt. Über einen Zeitraum von 3 Wochen. Und dass dann die Berührung bei immerhin nicht unerheblich vielen anderen eine allergische Typ-I-Reaktion auslöst.

I call bullshit on that one.

1
Geschrieben am
Praeriebaer
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es dauert wochen bis alle zwanfsgeimpft sind. das ausschwitzen dauert nur stunden bis tage.

JA, wenn Millionen gesunde Deutsche dahingerafft würden, wäre ne Impfpflicht gerechtfertigt, SOFERN DER STAAT VORHER ALLES GETAN HAT; UM DIE GEFAHR IM KEIM ZU ERSTICKEN! Und die BRD hat 2,5 Monate nach Bekanntwerden erstmal KEINE EINZIGE EFFEKTIVE MAßNAHME UNTERNOMMEN. Dann werde ich nicht die Dummheit begehen und mich auf ihr Geheiß verhalten. Es gibt nämlich obduktionstechnisch kaum erkennbare Unterschiede wer an der Krankheit und wer am Virus verstorben ist. Und bei corona gibts ne lange Inkubationszeit. Am Ende der Inkubationszeit geimpft zu werden, kann die Krankheit enorm verschlimmern, wie man unter Anderem von der Schweinegrippeimpfung(glaub die wars, kann aber auch Vogelgrippeimpfung gewesen sein) weiß.

Bei der aktuellen Sachlage, und den Finanziers der Impfungen, kann ich nichts weiter empfehlen als mögliche Coronatote in Kauf zu nehmen und das Impfen vollständig abzulehnen. Ist der sichererere Weg unter einer Regierung die wöchentlich härtere Maßnahmen umsetzt statt andersrum wie es logisch und richtig wäre. MAN FÄNGT RADIKAL AN UND FLACHT DANN AB, NUR SO ERGIBT ES BEI EINER VIRUSWELLE SINN. NICHT ANDERSRUM.

0
Geschrieben am
Gast (Profil)
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Praeriebaer, ja, die europäischen Regierungen haben durch die Bank hinweg alle ziemlich versagt. Die einzige Regierung, die weltweit vollständig korrekt reagiert hat, ist aus meienr Sicht Taiwan, die schon am 31.12.2019 nachdem China offiziell der WHO eine neuartige Lungenerkrankung gemeldet hat, sofort abgeriegelt haben. Ankommende Fluggäste wurden erst nach einem Gesungscheck überhaupt aus dem Flugzeug gelassen, die eigenen Produktionskapazitäten für Masken wurden hochgefahren usw. Taiwan hat sich nach SARS einen Nationalen Notfallplan für sowas zurechtgelegt, der entsprechend effektiv gegriffen.

Wir haben theoretisch auch einen Notfallplan. Zumindest hast man ja vor ein paar Jahren ein Corona-Szenario duchgespielt udn es gab Handlungsempfehlungen. Aber weil ja Themen wie Flüchtlinge und Euro wohl wichtiger waren ist nichts passiert. Da leisten wir uns eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt, sind eines der führenden Industrieländer, Exportweltmeister, aber seit ein paar Wochen nähen die Leute alle Zuhause fröhlich Behelfsmasken... obwohl schon vor Jahren die Empfehlung war, davon ausreichend vorzuhalten... Wir müssten die nicht mal im Ausland einkaufen.

Also ja, die Regierung hat in eklatanter Weise versagt, obwohl es seit Jahren einen Plan gibt und obwohl seit dem 31.12.2019 die Gefahr einer neuartigen Erkrankung bekannt war und andere Länder sofort Gegenmaßnahmen einleiteten (nicht nur Taiwan, auch Südkorea hat frühzeitig reagiert). Das Problem wurde runtergespielt oder verkannt. Aber nun reagiert sie und tut wohl ihr Möglichstes, die Entwicklung eines Impfstoffs zu fördern gehört dazu. Aus dem anfänglichen Versagen abzuleiten, dass man nun nie wieder auf die Regierung zu hören braucht, ist allerdings auch wieder das Kind mit dem Bade auszuschütten. Die Kontakteinschränkungen ergeben Sinn bei einer Krankheit, die durch Kontakt übertragen wird. Maskenpflicht macht Sinn, wenn man damit die Verbreitung von virenlastigen Tröpfchen aus dem Atem bisher unerkannter Infektionsträger minimieren kann. So wie ein sklavisches, "alles was die Regierung tut ist gut" verkehrt it, so ist das andere Extrem "alles was die Regierung tut ist verkehrt" genauso falsch. Es geht um die richtigen Maßnahmen, egal wer sie anordnet. Eine Aussage wird nicht richtig oder falsch durch den der sie äußert, sondern durch den ihr innewohnenden Wahrheitsgehalt. Das war doch die letzten Jahre in der politischen Debatte genau das Problem. Überwinden wir es endlich.

2
Geschrieben am
Praeriebaer
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Es ist ja eben mein Punkt, dass zu dem Zeitpunkt, wo sie Kontaktsperren eingeführt haben, das ganze schon zu spät war. Und dann war es eben nicht mehr richtig, das zu tun, was sie getan haben. Du musst dann deine Strategien die Umständen anpassen, wenn du weißt dass du verloren hast und die geplanten Gegenmaßnahmen mehr schaden als nützen. Das hat alles aber nicht so lange gedauert, weil die strohdoof sind-das steht auf nem anderem Papier. Sondern weil sie die Bevölkerung nicht sofort in Panik versetzen wollten! Dieses langsame heranführen an die Umstände, das schonende Beibringen ist aber genau die falsche Strategie bei solch einem Virus, weils Wochen dauert.

Soll ich mir noch die Mühe machen, den Staatsbankrott mit einer BIP Schrumpfung um 20% mit einer Verschuldung von 3 statt 2 Billionen und einem Zinssatz von bald 2% vorrauszuberechnen, bei explodierenden Sozialausgaben insbesondere für chrnonische Krankheiten wie Depressionen? Das ist extrem leicht für mich, aber dauert seine Zeit. Genau wie es ne Zeit gedauert hat, bis wir unsere Neuverschuldung auf 0 gesenkt haben-was letztlich aber erfolgreich war und nun komplett in Asche liegt.

Der Doc hat nach dem Point of no Return auch nicht versucht, die Bahn noch zu stoppen-er hat sich von Marty das Hoverboard geliehen.

0
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Zu dem Thema gibt es hier einen lesenswerten Beitrag.

Ich bin wirklich gespannt wie das weitergeht.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Ich hab den Beitrag nur überflogen, aber ich finde es schon etwas fragwürdig, dass da für Aussagen zur Schwere und Sterblichkeit Studien herangezogen werden, die im März veröffentlicht wurden und in den erfassten Daten wohl höchstens den Februar einschließen können.

1
Geschrieben am
qwzt (Profil)
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Die Regierung hat zu spät reagiert, lasse ich ja gelten. Aber wie du daraus ableitest, dass jetzt auf alle Maßnahmen verzichtet werden kann, weil, wir hätten das ja schon vor Wochen machen sollen, erschließt sich mir nicht.
Auch interessant: Erst beschwerst du dich über die Maßnahmen, das würde deine Grundrechte beschränken. Aber dann wird nicht hart genug beschnitten?

1
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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@Klopfer
Ist auch wieder zu einseitig. Da wird auch nur das eigene bias bestätigt, aber was für mich wirklich das Interessante daran ist, dass es eben bei weitem nicht so eindeutig und alternativlos ist, wie es gerne dargestellt wird.

Ehrlich: ich möchte gerade kein Politiker sein und auf die eine oder andere Art und Weise Menschenleben gegeneinander abwägen.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir so schnell es geht wieder zu mehr Normalität zurückkehren sollten. Wenn ich mich umschauen, dann nimmt die Akzeptanz der Maßnahmen doch deutlich ab. Es sind wieder viel mehr Leute auf den Straßen, man trifft sich offensichtlich in versteckten Ecken etc. Das ist ein ganz schmaler Grat, auf dem die Einschränkungen funktionieren.

0
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Der Knackpunkt ist wohl "so schnell es geht". Ich glaube, es gibt absolut niemanden, der nicht wieder die Normalität zurückhaben will.
Wenn man es aber schneller macht, als es geht, dann haben wir zwei Wochen Normalität und dann muss wieder alles runtergefahren werden. Wir sind da blöderweise von der Realität abhängig und nicht vom Gefühl der Menschen, ob denen die Maßnahmen langsam zum Hals raushängen oder nicht. Die Politik hat da eigentlich weniger Handlungsspielraum als sonst, deren größte Schwierigkeit ist gerade, die Maßnahmen der Bevölkerung zu vermitteln.

1
Geschrieben am
Praeriebaer
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Hätten wir Anfang März darüber diskutiert, hätte ich auch Ausgangssperren gefordert. Aber nicht 3 Wochen später. Das ist Wirtschaftlich völlig untragbar! Weil man jetzt die Welt auf unbestimmte Zeit abschottet! Eine Woche, max. 2 hätten Niemanden umgebracht. Die Betriebe gäbe es alle noch.

0
Geschrieben am
the_verTigO (Profil)
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@Praeriebaer

Und du meinst, weil man es vor ein paar Wochen verkackt hat, sollte man es jetzt lieber ganz lassen?

"Hm, meine Bratpfanne hat Feuer gefangen, aber da kann so viel nicht passieren. Ich warte mal, bis es von alleine ausgeht."

5 Minuten später:

"Oh, das Feuer ist auf die Vorhänge übergesprungen und nun brennt die ganze Küche. Naja dann lohnt es sich jetzt auch nicht mehr, die Feuerwehr zu rufen. Ich lass das Mehrfamilienhaus, in dem ich zusammen mit 40 weiteren Familien wohne, mal besser komplett abbrennen."

Das bist du.

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Geschrieben am
Praeriebaer
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Nein, ich hätte die Bratpfanne bei der ersten Stichflamme aus dem Fenster geworfen. Als ausgebildeter Feuerwehrmann a.D. weiß ich aber, dass die Jungs instant ihre Taktiken den örtlichen Begebenheiten anpassen, die sie vorfinden, wenn sie DORT sind! Du kannst als Ortbrandmeister nicht danach gehen, was vor 5 Minuten richtig gewesen wäre! Extrem häufig ist es aussichtslos das brennende Gebäude zu retten, du sicherst dann vorrangig die Nachbargebäude. Übertragen aufs Virus: Die Menschen zu retten ist aussichtslos, rette die Wirtschaft!

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Geschrieben am
the_verTigO (Profil)
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Vor 5 Minuten wäre es richtig gewesen, sich nen Feuerlöscher oder ne dicke Wolldecke oder Ähnliches zu schnappen und das Feuer selbst zu ersticken.
Das wurde versäumt. Nun ist es richtig, die Feuerwehr zu rufen. Das Vorgehen wurde den Umständen entsprechend angepasst.

Übertragen aufs Virus:
Vorsichtig sein und Distanz halten allein reicht nicht mehr. Eine Impfung muss her und die Leute müssen, sobald diese verfügbar ist, sie auch bekommen.
Ohne Menschen gibt's keine Wirtschaft.

1
Geschrieben am
Praeriebaer
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Ich kann schlecht debattieren, wenn du auf den falschen Schlussfolgerungen verharrst. Mehr noch: Du scheinst meine Ansichten ins Lächerliche ziehen zu wollen.

WENN EINE IMPFPFLICHT KOMMEN SOLLTE, DANN KANNST DU FEST DAVON AUSGEHEN; DASS DIE VON BEGINN DER PANDEMIE AN GENAU SO GEPLANT WAR! Durch nichts sonst lässt sich das Zögern der Regierung noch besser und plausibler erklären. Diese Impfung stellt also die wahre Gefahr dar, der du dich erwehren musst. Nicht das Virus.

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Geschrieben am
Praeriebaer
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Die Umfrageerbebnisse der CDU wären auch nicht so hoch ausgefallen, wenn man schneller und besser, dafür aber unaufregender gehandelt hätte.

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Geschrieben am
the_verTigO (Profil)
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Wenn vor vorn herein strengere Maßnahmen angeordnet worden wären (was sicher hilfreich gewesen wäre), wären besagte Umfrageergebnisse sehr viel schlechter ausgefallen und da hatten die Schiss vor. Infolgedessen hat sich die Situation nun natürlich weiter verschärft, weil Gegenmaßnahmen nicht oder zumindest nicht schnell und auch nicht rigoros genug eingeleitet wurden, obwohl das nötig gewesen wäre. Dass früher hätte gehandelt werden müssen, darin scheinen wir uns ja einig zu sein. Dass das nicht passiert ist, kann man auch schlecht bestreiten. Es ist aber nun wohl vollkommen egal, warum nicht früher striktere Schutzmaßnahmen angeordnet wurden. Der Zug ist abgefahren. Stattdessen müssen nun wohl der aktuellen Situation angepasste, teils also wohl noch strengere Maßnahmen folgen, damit es nicht noch schlimmer wird.

Durch nichts sonst lässt sich das Zögern der Regierung noch besser und plausibler erklären.

Das ist nicht plausibel, das ist paranoid.

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Geschrieben am
(Geändert am 27. April 2020 um 15:21 Uhr)
Ninjatheorie
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Die Maßnahmen erfolgten nicht schlagartig, weil man da einen zu großen Widerstand in der Bevölkerung vermutete. Indem die Maßnahmen eher langsam kamen, wurden sie auch angenommen.

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Geschrieben am
mischka (Profil)
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@Baer: Und welchen Nutzen hat die Merkel von einer flächendeckenden Impfung?

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Geschrieben am
Praeriebaer
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Sie durften bereits neue Gesetze machen. DIe absolute Kontrolle über die Bürger finden Politiker einfach geil! Merkel selbst wird sich noch einmal zur Wahl stellen, damit sie den absoluten Rekord der Kanzlerschaft hat und sich mit den großen Stars der internationalen Politik wie zum Beispiel Putin messen kann.

Dieses Thema verdrängt einfach Alles und jedes Unangenehme aus den Medien! Vor Corona hatten wir Merkels Rückgängigmachung der Thüringenministerpräsidentenwahl im Kopf. DER Erfolgshebel der AfD! Durch Corona hat sie nicht nur die einzigst echte Opposition verdrängt, sie hat auch noch die Grünen auf den Hundeplatz zurückverwiesen!

Passende Impfung wird frühestens Anfang 2021 kommen und wenn sie das Thema bis dahin in den Medien halten kann, können sie nebenbei jede Menge Grundgesetzwidrigen Kram beschließen. Zum Beispiel das Wahlrecht auf Onlinewahl umbiegen oder die Abschaffung des Bargeldes vorantreiben. Oder die Demonstrationsgewöhnten Bürger mal ihre Massenspaziergänge abgewöhnen.

Es läuft viel besser für die, als die es sich jemals hätten erträumen lassen und ich soll SOOOO blöd sein, zu glauben, dass die das nicht mit allerletzter Konsequenz ausnutzen werden?

Der Graben um den Reichstag lässt sich auch viel leichter bauen, wenn niemand dagegen anmarschieren darf.

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Geschrieben am
Ninjatheorie
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Menschenleben sind ja auch unwichtig. Um aus Watchmen zu sinnzitieren: Macht weiter so, dann seid ihr bald die reichsten Menschen auf einem Müllplaneten

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Geschrieben am
Praeriebaer
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Ein paar Alte noch 1 Jahr länger am Leben zu erhalten ist in der Tat relativ unwichtig, wenn man dafür auf der anderen Seite 10 mal so viele Kleinkinder umbringt, weil die durch den Lockdown verhungern.

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Die Situation ist weit mehr als schwarz und weiß. Gerade der eine oder andere ältere würde seine Lieben doch gerne öfter sehen und dafür gegebenenfalls ein höheres Risiko eingehen. Und je älter die Menschen sind, desto weniger Anstg vor dem Tod haben sie häufig. Wie oft zum Beispiel mein Opa gemeint hat, dass das doch kein Leben mehr sei und er endlich gehen will - und er war eigentlich ein rüstiger Rentner, aber mit über 90 hat man wohl einfach mal die Schnauze voll. Vor allem, weil man halt seinen früheren Hobbies dann doch nicht mehr nachgehen kann.
Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch Menschen, die gerne so lange es nur irgendwie möglich ist leben wollen. Hier ein Mittelmaß zu finden, das allen gerecht wird, das ist schwierig.

Und das mit dem Wirtschaftsrisiko sehe ich übrigens auch. Ich denke jetzt nicht, dass die Leute bei uns gleich verhungern werden, aber es wird wohl viele Firmenpleiten geben, damit einhergehend weniger Jobs, was wieder weniger Kaufkraft bedeutet, was wieder zu weniger Nachfrage führt und die Wirtschaft in eine Abwärtsspirale ziehen kann.
Von daher wird es absolut essentiell sein, dass die Politik alles erdenklich mögliche tut um die Wirtschaft zu stützen. Das wird definitiv ein teures Unterfangen, was also auch wieder heißen kann, dass die Geldpresse angeschmissen wird und dann landen wir am Ende wie in den 1920ern in einer Hyperinflation enden könnte.
Was für folgen das damals hatte, das weiß ja leider wirklich jeder.

Besonders positiv ist mein Blick auf die Zukunft also nicht. Ich hoffe nur, dass sich Geschichte dieses Mal nicht wiederholt.

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Ich denke schon jetzt sind bestimmt einige (vor Allem) sehr kleinen Betriebe pleite gegangen.
Ist denke ich ein schwieriger Weg, immerhin muss ich auch abwägen wieviel ich "erlaube" weil das ein Gesundheitsrisiko ist ...

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Geschrieben am
Ninjatheorie
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Die Frage ist doch. Wenn wir keinen Lockdown machen, wird das der Wirtschaft dann vielleicht auch schaden? HustSchwedenHust. Und wenn wir ihn beenden bevor wir die Kontrolle über die Situation haben, geht das ganze dann bald wieder von vorne los? Vor allem wenn man bereits wieder die Kurve hat.

Übrigens habe ich Bücher geschrieben, die von Hochschulprofessoren gelobt wurden. Auf Youtube kam dieser Kommentar bei GEZ-Hassern voll gut an.

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Geschrieben am
qwzt (Profil)
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Der Altersdurchschnitt bei den Toten hier liegt bei glaube ich 81 Jahren, da könnte man natürlich argumentieren, dass die eh bald gestorben wären (wobei ich das widersprechen würde, aber das nur am Rande).
Aber man konnte es zweitweise in New York beobachten und man sieht es gerade "schön" in Brasilien. Zuviele Erkankungen führen sehr schnell zu einer Überlastung des Gesundheitssystems und dann sterben nicht nur alte Leute. Dann sterben auch reihenweise junge, fitte Personen und das ist, was man verhindern will.

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Nun, ich glaube was man eher sagen kann ist, dass die Personen in dem Alter auch eine höhere Wahrscheinlichkeit gehabt hätten an ner Grippe oder anderer schwereren Erkrankung zu sterben, WENN sie sie bekommen hätten.
Aber auch das ist natürlich nicht zu 100% der Fall.

Zusätzlich dazu, dass jüngere Menschen vermehrt sterben durch die Überlastung kommt ja noch das Problem dass bei höheren Erkrankungszahlen die Chance steigt, dass der Virus mutiert und noch gefährlicher wird.

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Geschrieben am
Praeriebaer
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New York kann ich als Beispiel nicht gelten lassen. Nehme eine zivilisierte Gesellschaft

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Du meinst eine mit funktionierendem Gesundheitssystem? xD

Absurd, lange Zeit musste man den Test auf Corona selbst bezahlen in den USA, ist ja klar wie viele dann hingegangen sind, die einen Verdacht hatten, aber eh nicht genug Geld zum Leben...

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Ich glaube die USA ist vermutlich ein richtig gutes Negativbeispiel momentan wie Sachen nicht gemacht werden sollten, und auch wie Menschen sich nicht verhalten sollten.
Nicht dass alle sich hier perfekt verhalten, ich hab da auch schon ganz schöne Idioten getroffen, aber so viele die Brüllen dass man doch alles wieder aufmachen sollte wie dort haben wir auch nicht... da fehlt jegliches Verständnis irgendwie

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Geschrieben am
Praeriebaer
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In den USA ist nichtmal Lohnfortzahlung im Krankheitsfall Standart. Und sie haben das teuerste Gesundheitssystem der Welt nur deswegen, weil die Ärzte andauernd auf Millionen Dollar Schadensersatz verklagt werden. Ich könnte mir kein idealeres Land für die Verbreitung eines Virus vorstellen. Die Leute fahren täglich hunderte Kilometer in riesige Einkaufscenter. Es gibt überfüllte Großstädte und alle plaudern Höflichkeitshalber oberflächlich miteinander, wenn sie sich nichtmal kennen/mögen/füreinander interessieren.

In einer Nation in der Vernunft durch Enthusiasmus ersetzt wurde, schaut sich auch kein Mensch eine rückwärtsgewandte Wachstumskurve an. Man denkt sich: och, wir sind über 300 Millionen, da fallen 300.000 kranke und 30.000 Tote wirklich nicht weiter ins Gewicht. Obs Morgen schon doppelt so viele sind, wird überhaupt nicht hinterfragt.

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Die Leute sind sich einfach nicht bewusst dass das Wachstum an der Stelle Exponentiell ist.
Vor Allem da die Inkubationszeit zwischen Infektion und Symptomen so lang ist, kann man zwischendrin halt viele anstecken.

Die haben halt den Worst Case, nicht nur was das Verhalten angeht, sondern eben ein Gesundheitssystem was den Namen generell schon kaum verdient, aber in der aktuellen Situation erstrecht nicht zusammen mit Verantwortlichen die momentan inaktiv bis überfordert scheinen, und nichts zu tun scheinen um die Situation in den Griff zu bekommen.

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Geschrieben am
qwzt (Profil)
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Eben aufgrund dieser Sachen sieht man doch an den USA schön, was passiert, wenn man das einfach laufen lässt. Da sterben ja nicht nur Leute am Corona, weil sie nicht behandelt werden, sondern auch Leute mit anderen Krankheiten, weil keine Betten/sonstige Kapazitäten mehr frei sind, bzw. die Ärzte völlig überlastet sind. In Queens im Zentralkrankenhaus standen die Leute teilweise 5 Stunden im Regen an der Notaufnahme an und wurden gar nicht untersucht, bevor sie gegangen sind. Das Gesundheitssystem da ist, ähnich wie in Großbritannien halt eigentlich chronisch Überlastet, aber das heißt ja nicht, das wir nicht auch an die Grenze kommen könnten. Würde halt vielleicht ein paar Tage länger dauern, aber für über eine Million Patientin innerhalb ein paar Wochen reicht es bei uns (logischerweise) auch nicht.

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Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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Ach, bei uns merkt man das nicht so schnell. Unsere Kranken kommen einfach nicht mehr zum Arzt - das, oder wir haben mit Corona ein Heilmittel für Herzinfarkte, Schlaganfälle und was sonst noch so normalerweise die Notaufnahmen bevölkert gefunden.

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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In USA ist es ja auch so, dass Leute mit Versicherung im Krankenhaus bevorzugt behandelt werden. Man kommt sogar in einen separaten Wartebereich. Ich hab das schon live miterlebt in New York. Völlig schräg.
Also stehen die armen, die gesundheitlich oft eh schlechter dastehen dann in der langen Schlange, während versicherte einfach dran vorbei laufen können.
Natürlich stecken sich die armen in der Schlange dann gegenseitig an, selbst wenn nur ein kleiner Teil vorher covid-19 hatte. Und da sowieso gesundheitlich nicht im besten Zustand ist dann die Mortalität auch gleich höher.

@Ninjatheorie
Gratuliere zu deinen Büchern und auch zu dem Lob von Professoren. Ich kann dir aber auch sagen dass meine Bachelor Arbeit zum Beispiel von 3 Professoren für gut befunden wurde. Einer davon hat sie sogar für mich Korrektur gelesen. Bringt nur nix, wenn der Zeit Korrektor meint es sei scheiße. Dann fliegt man fast durch. Bzw wäre es nach meiner zweitkorrektorin gegangen hätte ich nochmal von vorne anfangen können. Das haben dann bachelor Betreuer und zweitkorrektorin solange gestritten, bis sie mir eine Gnaden 4.0 gegeben hat...
Was will ich damit sagen? Selbst ein Lob von Professoren bedeutet nicht, dass etwas als Konsens gilt und damit allgemeingültig korrekt.

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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@Sajoma

Was ist schlimmer, mit einem Herzinfarkt zuhause bleiben, oder sich mit Corona infizieren? Bei der aktuellen Berichterstattung denkt man da wohl wirklich es sei Corona. Also jetzt nicht wegen Panikmache im allgemeinen, sondern weil man dem Thema nicht auskommt und ständig mit todeszahlen konfrontiert wird.

Ganz ehrlich: ich hoffe, dass wirklich Kranke auch noch immer in die Klinik fahren bzw gefahren werden.

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Geschrieben am
Praeriebaer
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Die werden einfach nicht drangenommen sondern weiter geschickt. UM DIE BETTEN FREIZUHALTEN: Deutschland hat fertig.

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Geschrieben am
the_verTigO (Profil)
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Irgendwie halte ich es trotz allem doch für sehr unwahrscheinlich, dass zumindest hier in Deutschland irgendwo ein Kind (oder überhaupt jemand) wegen Corona verhungert...

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Gast (Profil)
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Nee, bei uns wohl hoffentlich nicht, aber in Afrika ist das schon Realität. Epidemien ziehen dort das Geld ab, so dass an anderer Stelle dann was fehlt. Die Ebolabekämpfung hat auf den Geburtenstationen Afrikas 40.000 Müttern das Leben gekostet, weil das Prsonal und das Geld woanders waren. Und wie das mit Geldern für die Welthungerhilfe usw. aussieht, wenn europäische Geberländer selbst weniger Geld haben...
Deswegen sollten wir die Coronabekämpfung nicht einstellen, aber es hat unter Umständen Nebeneffekte. Ebola nicht zu bekämpfen hätte noch mehr Tote bedeutet, um auf das Beispiel oben zurück zu kommen. Aber deswegen sind schwache Gesundheitssysteme besonders anfällig für solche Epidemien.

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Geschrieben am
Praeriebaer
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Wenn es möglich ist, dass Spanische Familien mittellos in der Schweiz festsitzen, dann gibts Ähnliches ganz sicher auch hier in Deutschland. Wenn ich von Hungertoten durch Corona schreibe, beziehe ich mich aber auf den Rest der Welt. Vor allem den Teil, wo unsere Kleidung herstammt. In dem Zusammenhang ist auch fraglich, was grad in Thailand abgeht.

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Geschrieben am
Ninjatheorie
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@Prärie: Ok, da hast du wohl Recht. Ab Mai soll sich die Bettensituation aber bessern. Und es wurden bestimmt keine Infarkte weitergeschickt. Ich denke da ging es um OP die nicht lebenswichtig waren.
@ZRUF: Ich bin echt mies Sarkasmus zu erkennen. Daher weiß ich jetzt nicht ob das welcher war. Auf YouTube hat ein Typ diesen Kommentar unter einem Funk-Video abgegeben das sich um Verschwörungstheorien handelt. Und sofort kamen zig Kommentare mit: Der hast du es gegeben. Daher habe ich das als Witz gemacht.

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ZRUF (Profil)
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@Ninjatheorie
Ich glaube, dass ich wohl deinen Witz überlesen habe. Sorry, ich schlaf in letzter Zeit zu wenig, wie es aussieht. :ko:

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Sajoma (Profil)
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@Ninjatheorie: Aha, es wurden also Herzinfarkte von Krankenhäusern aufgrund der Coronaepidemie abgewiesen? Interessant. Das kann ich mir auf zwei Weisen erklären: Wenn ein Krankenhaus tatsächlich voll ist, andere Krankenhäuser in der Umgebung aber noch Kapazitäten haben, schickt man logischerweise weiter.
Und, wenn man einen Herzinfarkt gar nicht behandeln kann. Was? Es gibt Krankenhäuser, die das nicht können? Allerdings. Die meisten Krankenhäuser haben nur ein sehr begrenztes Repertoire, um einen Herzinfarkt - oder Schlaganfall - zu behandeln, weil ihnen beispielsweise das Herzkatheterlabor fehlt, oder die interventionelle Radiologie. Solche Krankenhäuser, meist sind es wohl eher kleine, müssen bestimmte Ausprägungen von Herzinfarkten sowieso weiterschicken. Immer. Und zwar zum Wohle des Patienten.
Wenn du da andere Daten hast, die belegen, dass völlig leerstehende Krankenhäuser Notfälle abgewiesen haben, um sich die Betten frei zu halten, schau ich mir die Belege gerne an. Nichtsdestotrotz bezweifle ich, dass das die Norm geworden ist, egal, von welcher Region Deutschlands wir sprechen.

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Geschrieben am
mischka (Profil)
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@Sajoma
Ninjatheorie schrieb:

Und es wurden bestimmt keine Infarkte weitergeschickt.
(Hervorhebung von mir)

Hast du das Wort "keine" überlesen.

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Geschrieben am
(Geändert am 29. April 2020 um 10:50 Uhr)
qwzt (Profil)
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Das Problem ist eher, das einige mit leichtem Herzinfarkt die Kliniken meiden, aus Angst sich mit Corona zu infizieren und dann erst kommen, wenn gar nichts mehr geht.
Ansonsten wurden erst einmal alle nicht Lebensnotwendigen Operationen verschoben, etwa bei meiner Mutter, die hätte eine OP in den Nasennebenhöhlen gehabt. Ist halt jetzt unangenehm, aber nicht gefährlich.

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Naja, aber weiss ein Patient nun wirklich ob er n leichten Herzinfakt hat?
Man kann es vielleicht vermuten, aber Symptome sind ja nicht immer so eindeutig dass man es als Laie wirklich feststellen kann obs exakt das ist oder nicht.
Ich persönlich würd wenn ich was merke eher zum Arzt, Corona hin oder her.

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Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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@Ninjatheorie: mischka hat recht. Meine Antwort gilt dann wohl Praeriebaer.

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Zum Thema Grundrechtseinschränkung und Abwägung der Rechtsgüter gibt es hier:

https://www.tagesspiegel.de/politik/bundestagspraesident-zur-corona-krise-schaeuble-will-dem-schutz-des-lebens-nicht-alles-unterordnen/25770466.html

Ein spannendes Interview mit Schäuble. Finde das durchaus differenziert und es klingt nicht nach Diktatur.

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Geschrieben am
qwzt (Profil)
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@Rakshiir: Die Patienten wissen es vielleicht nicht, aber es wurde von den Krankenhäusern gemeldet, dass weniger leichte Infarkte behandelt wurden, was den Schluss zulässt, dass die Leute mit schwachen Symptomen länger warten, bevor sie sich medizinisch versorgen lassen.

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Geschrieben am


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