Frag den Hasen

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Was hältst du von der "MeTwo"-Debatte? Immer, wenn ich davon in Zeitungen lese, sehe ich nur gut integrierte, gut gebildete Personen mit Migrationshintergrund, die zur Sprache kommen und sich von einigen Bemerkungen Deutscher angegriffen fühlen. Dass sich Deutsche eben wundern, wenn jemand als Ausländer gutes Deutsch spricht, sagt dabei doch gerade etwas über einen nicht unerheblichen Teil von Ausländern aus, die eben unwillig und/oder unfähig sind, zu unserer Gesellschaft dazuzugehören. Lenkt MeTwo damit nur von den eigentlichen Problemen ab?
Ich hab #MeTwo nicht aktiv verfolgt, sondern krieg das eher so nebenbei mit, wenn einige Sachen davon in meine Timeline retweetet werden oder andere über bestimmte Tweets schreiben. Viele von den sind schon Beispiele von Rassismus im Alltag, und da ist es sehr richtig, das auch anzusprechen. Andere Sachen sind wiederum eher Ausdruck einer Mimosenhaftigkeit und einer aktiven Suche nach einem Grund, sich als Opfer zu fühlen. Gefragt zu werden, woher man kommt, wenn man kein blasser blonder Junge ist, ist kein Rassismus, das ist einfach Neugier, der Wunsch, sich besser kennenzulernen, und eine Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen. Und manches Mimimi bezieht einfach den Gesamtkontext nicht ein. Eine hat gejammert, weil ein Ladenbesitzer bei ihrer arabischen Mutter angenommen hat, dass die kein Deutsch kann. Das ist auch kein Rassismus, das wird auch einfach die Erfahrung sein, dass ältere arabische oder türkische Frauen (gerade wenn die sich so traditionell kleiden, dass man sie als Araberinnen oder Türkinnen erkennt) kein Deutsch gelernt haben. Die Sawsan Chebli reagiert heute noch pissig, wenn man sie fragt, ob ihre älteren Verwandten inzwischen Deutsch können. Und plötzlich soll es rassistisch sein, wenn man nicht davon ausgeht, dass jemand Deutsch kann, der schon ewig hier ist. Da ist es im Endeffekt schon rassistisch, dass man nicht Gedanken lesen kann. Ist natürlich auch einfacher, dem anderen einfach Rassismus vorzuwerfen, wenn man sich nicht so behandelt fühlt, wie man sich das wünscht.

Was mich aber wirklich nervt, ist das, woraus es entstanden ist, die Özil-Affäre. Natürlich war Özil nicht hauptschuldig am Ausscheiden der WM-Mannschaft. Aber die Kritik an ihm war größtenteils nicht rassistisch, sondern einfach nachvollziehbar. Wenn jemand wie Erdogan nicht nur sein Land in die Diktatur führt, sondern auch noch dauernd die Deutschen beleidigt, beschimpft, ständig runtermacht und aktiv gegen die Integration von Türken in die deutsche Gesellschaft Stimmung macht, kann ich mich nicht mit ihm im Wahlkampf ablichten lassen und dann noch erzählen, das wäre ja unpolitisch, und mich dann wundern, wenn andere sich fragen, wie sehr man sich überhaupt mit Deutschland verbunden fühlt. Und zweifellos wird es auch die Stimmung in der Nationalelf belastet haben, dass Özil da einfach die Fresse gehalten hat, anstatt das Mindeste zu tun und seinen Anteil zu leisten, die Irritation im Sinne der Mannschaft zu beseitigen. Damit ewig zu warten und dann auch noch (auf Englisch :facepalm: ) keinerlei Verantwortung zu übernehmen und stattdessen alles auf angeblichen Rassismus zu schieben, ist echt charakterschwach. In der Mannschaft sind noch andere mit Migrationshintergrund oder zumindest teilweise nichtdeutscher Abstammung, wie Rüdiger, Boateng, Khedira und Goméz. Und die wurden trotz des angeblichen Rassismus vom DFB nicht geschasst, und die haben auch nicht besser gespielt bei der WM. Und selbst bei Gündogan, der denselben Bock geschossen hat wie Özil, war das Feuer im Endeffekt deutlich weniger heiß, weil er eher reagiert hat.

Und überhaupt: Özils Vater kam mit seinen Eltern im Alter von 2 Jahren nach Deutschland. Somit ist Özil die dritte Generation hier, und der soll immer noch so furchtbar zwischen zwei Stühlen hängen? Warum haben wir das Problem nahezu bloß mit Türken? Bei Einwanderern aus Polen, Russland, Tschechien, Italien, Schweden etc. sind meistens schon die hier aufwachsenden Kinder dann Deutsche, erst recht deren Kinder. Wenn jemand hier geboren und aufgewachsen ist (gerade wenn er auch die deutsche Staatsbürgerschaft hat), ist der kein Deutsch-Pole, der ist Deutscher mit polnischen Wurzeln, ebenso wie bei Deutschen mit russischen Wurzeln und so weiter, und auch wenn sie kulturell an der Heimat ihrer Vorfahren hängen, ist es doch kaum so, dass man sich noch groß mit der politischen Landschaft identifiziert oder besonderen Respekt für deren Politiker hat. Um es mal zu vergleichen: Donald Trumps Vater ist wenige Monate nach der endgültigen Auswanderung der Familie in die USA geboren worden. Praktisch gesehen sind Donald Trump und Mesut Özil in der gleichen Position, weil die Großeltern nicht in seinem Heimatland aufgewachsen sind, jedoch die Eltern schon, aber wenn Trump davon erzählen würde, dass er sich gleichermaßen mit Deutschland wie mit den USA verbunden fühlte, wäre jedem klar, wie lächerlich das ist.
Haben Deutschtürken (sollten es nicht eher Türkdeutsche sein? :kratz: ) es schwerer, hier akzeptiert zu werden? Sicherlich, und bestimmt ist das auch oft unfair. Aber da muss man dann eben trotzdem durch, da muss auch über Generationen dran gearbeitet werden, und dann klappt das auch und je mehr man sich Mühe gibt, desto besser klappt's auch für andere. Dazu gehört aber eben auch, dass alle die Sprache lernen, dazu gehört auch, dass man seinen Kindern Namen gibt, die hierzulande üblicher sind, und natürlich auch, dass man sich nicht vom Regierungschef seines Herkunftslandes dazu aufstacheln lässt, sich nicht zu integrieren und Parallelgesellschaften zu errichten.
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#44400Die sind nicht wohlhabend, das sind zu 95% Hartz IV Empfänger, einen AfDler in höherer Position hat er und halt nen paar Leute, die iwo irgendwelche Hilfsarbeiten machen und gerade so über dem Hartz IV Satz liegen. Es bleiben halt nur die, die sich ausnehmen lassen und ihm glauben, wenn er wieder heult, wie schlecht es ihm doch geht, weil er mal wieder einige Geldstrafen zahlen muss. Die sparen sich wirklich das Geld für Rüdi vom Munde ab, damit er es sich gut gehen lassen kann.
Muss ja aber doch eine beträchtliche Anzahl sein. :kratz:
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#44405 Kannst, musst du nicht. Btw.: wie stehst du zu den mobilen Betriebsystemen? Android, iOS oder Windows?
Ich hatte seit 2003 bis letztes Jahr durchgängig Smartphones mit Windows Mobile bzw. Windows Phone. Letzteres hat mir echt gut gefallen, ließ sich gut bedienen und sah meiner Meinung nach auch am besten aus. Leider wurde es ja von Microsoft abgewürgt, die haben ja selbst dann keine Apps mehr dafür programmiert und dann auch versprochene Upgrades alter Handys abgesagt. Ich bin dann auf Android umgestiegen, und das ist okay, aber in Version 8 etwas ... merkwürdig. Es fängt öfter an zu piepen, ohne anzuzeigen, was jetzt eigentlich benachrichtigen will, gewisse Benachrichtungseinstellungen werden ignoriert. Es ist also da auch ein gewisser Frust, aber man gewöhnt sich ja an alles.
Mit iOS hab ich so kaum Erfahrung, außer bei meinem alten iPod touch, aber der spiegelt ja auch die neuere Entwicklung nicht wider. Kann ich also auch nicht beurteilen.
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Wie sieht es mit der Legalität aus, wenn du aus alten Bravo-Magazinen (oder sonstigen Zeitschriften) Ausschnitte veröffentlichst? Gibt es da Richtlinien, wie viel man veröffentlichen oder wie alt ein Beitrag sein darf, um nicht irgendwelche Abmahnungen zu bekommen?
Wenn man ein eigenes Werk daraus macht (was ich immer versuche), dann gibt es so eine Art Zitatrecht, für das man nicht die Erlaubnis des Urhebers braucht. Ist natürlich trotzdem so eine Art Grauzone, ab wann jetzt ein eigenständiges Werk anfängt. Urheber wären bei Foto-Lovestorys also der Autor und der Fotograf (nicht aber der Verlag).
Zusätzlich gibt's noch das Leistungsschutzrecht des Verlags, das ihm einen Anspruch auf Zahlungen dafür gibt, dass man das verwertet. Das ist derzeit in Deutschland auf ein Jahr beschränkt. Deswegen veröffentliche ich so auch nichts Wesentliches (wie Fotolovestorys), was nicht mindestens vor über einem Jahr veröffentlicht wurde, weil dann schon das Leistungsschutzrecht dafür abgelaufen ist.
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Ach, weil es mir gerade wieder passiert ist: Wenn man im Kommentarbereich (z.B. unter den Blogeinträgen) seinen Kommentar editiert, und dann auf „Formular schließen“ klickt, dann kann man den Kommentar danach gar nicht mehr editieren. Also die Änderungen werden dann einfach nicht mehr übernommen, wenn man doch noch mal etwas ändern will. Hat mir gerade zweimal einen richtig langen Text aufgefressen. :hack:
Ich hab es mit mehreren Accounts durchprobiert und keine Probleme festgestellt. Konnte ich nicht replizieren.
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Was hältst du von Marietta Slomka und Claus Kleber? Beide haben Auszeichnungen für ihre journalistische Arbeit bekommen, aber sind diese Würdigungen deiner Meinung nach gerechtfertigt?
Dazu kann ich nicht wirklich was sagen, ich guck zu selten ZDF, um das zu beurteilen. Ich fand's schon amüsant, dass der Kleber damals im Gespräch mit der Furtwängler nicht einfach akzeptieren wollte, dass Frauen ja ach so furchtbar unterdrückt wären im Fernsehen.
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#44404
Das mit den Griechen als PoC ist einfach nur ein Auswuchs der Opferolympiade, in dem sowohl völlig normal aufgewachsene Menschen sich krankhaft irgendwelche Unterdrückung herbeifantasieren, als auch absichtlich die Darstellung aller möglichen Errungenschaften auf PoC übertragen werden soll (daher rührte auch diese Übertreibung, nach der Mozart angeblich schwarz war - oder eben auch die wesentlich bekanntere Behauptung, dass Shakespeare’s Werke in Realität von einer schwarzen Frau geschrieben, und von ihm nur geklaut worden seien). Im Gleichen Zuge verläuft auch die Argumentation, dass die antiken Ägypter ja auch Schwarzafrikaner waren.

Und um dem Fragesteller zu Antworten: PoC sind alle Menschen, die nicht weiß sind. Also z.B. auch Latinos, die eben kein normaler Mensch in einem Satz mit Schwarzen nennen würde, wenn es um so Themen wie Sklaverei geht. Weil das aber bei den amerikanischen Sozialwissenschaftlern irgendwie so das Nonplusultra der Unterdrückungspyramide darstellt (richtig, Afro-Amerikaner, nicht irgendwelche afrikanischen Völker, die echten Genozid erlebt haben, oder z.B. die europäischen Juden während des Holocausts), müssen sich alle anderen Unterdrückten daran messen, und das geht halt einfacher, wenn man eine Sammelkategorie schafft, über die man an dem Leid irgendwelcher Vorfahren teilhaben kann - selbst wenn die eigene demographische Subgruppe damit gar nichts zu tun hatte.
In der gleichen geschichtsverklärenden Vorstellung setzt man dann übrigens auch gerne jegliche Form von Unterdrückern mit Faschisten (oder am besten gleich Nazis) gleich. Das ist dann sehr praktisch, weil man z.B. die alten, weißen Männer, die im Wesentlichen im Zweiten Weltkrieg die echten Nazis bekämpft haben trotzdem als böse darstellen kann, weil die USA halt angeblich ein intrinsisch rassistisches Land sind, dessen Zweck die Unterdrückung von PoC ist.


Alibifrage: weil wir hier gerade ohnehin schon am Abhitlern über Progressive sind, was hieltst Du von den Änderungsvorschlägen zu unserer Nationalhymne, die neulich irgendeine Frauenbeauftragte (ich meine, es war die des Bundestages gewesen) vorgeschlagen hat? Sind solche Zeilen mehr als nur die Worte aus denen sie bestehen, oder kann man im Sinne der aktuellen Tagespolitik frei daran herumdoktorn?
Darüber hatte ich in #44212 schon was geschrieben.
Die Hymne wird von Bundespräsident und Bundeskanzler festgelegt, irgendeine unterbeschäftigte Frauenbeauftragte hat da erst mal nichts zu melden. Allerdings kann ich mir schon vorstellen, dass bei einer Regierung aus SPD, Grünen und Linken genug Idiotie zusammenfließen könnte, um so einen Stuss durchzusetzen.
Das Deutschlandlied hat eine gewisse Tradition, und an Traditionen stümpert man nicht leichtfertig herum, um irgendeinen aktuellen Zeitgeschmack zu befriedigen. Sollen froh sein, dass unsere Hymne nicht so blutrünstig ist wie andere.
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#44399 Ok, ich muss gestehen, dass das die Dinge sind, die mir dabei auch in den Sinn gekommen sind. Allerdings klingst du da sehr... optimistisch, finde ich. ^^'
Was den Genderwahn angeht, hab ich eher das Gefühl, dass es immer schlimmer wird (oder der Zenit wurde einfach noch nicht erreicht): wenn man mit Inter- und Transsexualität niemanden mehr hinterm Ofen hervorlocken kann, werden eben gleich 25 neue Geschlechter erfunden; wenn irgendwo mal tatsächlich die Gleichstellungssituation verbessert wird, finden sich schnell 100 neue Gründe, warum man ein ach so diskriminiertes Opfer ist.
Beim Islam sehe ich auch nicht so wirklich Bewegung. Über die lächerliche Sex(ismus)debatte wird man rückblickend sicherlich lachen, aber auch da sieht man derzeit: nachdem in Schweden das Gesetz verschärft wurde, hat Schweden plötzlich über Nacht eine der höchsten (oder die höchste?) Vergewaltigungsrate in Europa (weil durch das Gesetzt jetzt alles mögliche als Vergewaltigung zählt, aber sicherlich auch weil mehr Belästigungstaten zur Anzeige gebracht werden). Was wiederum eine Steilvorlage für noch mehr Forderungen nach immer strengeren Gesetzen und Strafen ist und das allgemeine Mimimi sicher noch befördert. :kratz:
Na ja, in 150 Jahren kann das Pendel noch x-mal in jede Richtung ausschlagen.
Ich sehe solche Sachen wie Brexit und Trumps Triumph schon als gewisse Gegenreaktionen auf die politische Überkorrektheit und die Bemühungen etablierter Kräfte, gewisse Ansichten als alternativlos darzustellen. Und selbst Obama hat ja letztens erst gesagt, dass es scheiße ist, Leute aus dem Diskurs ausschließen zu wollen, nur weil sie weiß und männlich sind.
Schweden ist natürlich ein Extremfall, da ist die derzeitige Regierung ja vollkommen verstrahlt, aber da wird ja auch bald gewählt, und ich hab so das Gefühl, dass das Volk da auch weiter in die Mitte oder gleich nach rechts rutschen wird.
Und auf der linken Seite in Deutschland sind einige schon so komplett durch, dass sie (wie Augstein) so einen Käse schreiben wie "Wenn Sozialstaat und offene Grenzen unvereinbar sind, muss halt der Sozialstaat sterben", was vermutlich auf Dauer die Sympathiewerte auch nicht steigern wird.
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#44396
Findest du, dass man die Mitglieder vieler studentischer Gruppierungen mittlerweile als "Wohlstands-Studenten" bezeichnen kann, die offenbar keine Ahnung von der Welt und zugleich auch offenbar keine ernsten Probleme mehr haben - und dann eben einen Blödsinn nach dem anderen veröffentlichen?
Eindeutig ja.
Viele Studenten haben ja gar keine Zeit, sich in solchen Gruppierungen wesentlich zu engagieren. Sie müssen Hausarbeiten machen, für Tests büffeln, im Labor arbeiten, jede Woche über hundert Seiten englische Fachliteratur lesen und verstehen und vielerlei mehr. Es gibt dagegen Fächer, in denen man als Student relativ viel Zeit hat. (Sind allerdings auch eher die, die ziemlich brotlos sind. :kicher: )
Und dann müssen viele Studenten für ihren Lebensunterhalt arbeiten, ob als studentische Mitarbeiter, als Kellner in Cafés, Pizzaboten usw., manche haben vielleicht auch ein eigenes Unternehmen gegründet. Und es gibt Studenten, die schon Eltern sind und sich um ihre Kleinen kümmern müssen.
All die haben gar keine Zeit, sich um den Krempel zu kümmern, an dem man in diesen Gruppierungen herumlaboriert, um seine Herzensgüte in die Welt zu brüllen. Da bleiben eigentlich fast nur noch die übrig, denen es eigentlich zu gut geht. (Oder die halt so verstrahlt sind, dass sie gar nichts anderes haben oder können, so wie #Aufschrei-Initiatorin Jasna Strick, die herrlich rumjammert, dass sie arbeitslos ist, weil keiner jemanden einstellen will, der Literaturwissenschaften mit Schwerpunkt Gender Studies studiert hat.)
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Was denkst du, was der Grund dafür ist, dass viele unserer so Politiker so dämlich sind? Mit dämlich meine ich hier so etwas wie unfähig, weltfremd oder auch ideologisch verblendet. Fehlt es denen an brauchbarer Bildung, an Verstand, oder ist es etwas ganz anderes? Oft scheint es so, als würden ganz normale Bürger wie du und ich Probleme mit Leichtigkeit erkennen, die von Politikern übersehen werden. Oder denkst du, viele wissen es tatsächlich besser, dürfen oder wollen aber aus bestimmten Gründen nicht hinschauen?
Das hat was damit zu tun, wie man Karriere im Partei-Apparat macht. Es ist selten so, dass man nebenberuflich in die oberste Stufe der Partei-Hierarchie aufsteigt, stattdessen muss man schon früh anfangen, sich in der Partei immer mehr zu engagieren. Ein großer Teil der Partei-Obersten war im Erwachsenenleben selten für längere Zeit etwas anderes als Student oder Parteifunktionär/Berufspolitiker, und das begrenzt natürlich die Erfahrungen mit der Lebensrealität der meisten Leute in der Bevölkerung. Ebenso gilt das für Leute, die aus privilegierten Verhältnissen kommen (und somit auch die Mittel haben, ihre eigene Parteikarriere zu dopen) und für die Verzicht heißt, dass man im Jahr nur viermal Urlaub in Übersee macht.
Zudem kommt man ohne mächtige Förderer in den Parteien nicht nach oben. Und wen fördern die, die die Macht schon haben? Natürlich diejenigen, in denen sie sich wiedererkennen und die ähnliche Ansichten vertreten. So baut sich eine gewisse Filterblase auf, in der sich die Leute gegenseitig bestätigen, wie dufte sie ihre eigenen Ansichten finden, selbst wenn die ziemlich naiv sind.
Wenn man dann lange in der Politik ist, abgehärtet wurde und in der praktischen Arbeit festgestellt hat, dass zwischen Vorstellung und Realität große Schluchten klaffen, ist man sicherlich desillusioniert. Aber man ist nun umgeben von lauter Menschen, die an ihren Vorstellungen festhalten und oft noch jünger und idealistischer sind, und wenn man nicht zum Alteisen geworfen werden will, behält man seine Zweifel lieber für sich und tritt nach außen weiterhin für den Kram ein, den man schon immer vertreten hat, denn der ist jetzt Parteilinie, und aus der Reihe zu treten, ist ein Verrat.
Erst wenn man dann wirklich nichts mehr zu melden und zu verlieren hat, dann traut man sich, den Mund aufzumachen. Das macht Gabriel jetzt, das hat der Blüm gemacht, nachdem er in der CDU auch nichts mehr zu sagen hatte, sogar Helmut Schmidt hatte erst dann so richtig frei von der Leber weg geredet, als er für die SPD nur noch ein Fossil war, welches keinen echten Einfluss mehr auf die Parteipolitik nehmen konnte.

Hier, Tom Schreiber von der SPD, der redet offen und legt den Finger in die Wunde. Die Bevölkerung goutiert das sicher, aber es dürfte unwahrscheinlich sein, dass er noch viel höher in der Parteihierarchie aufsteigt oder den erfolgreichen Sprung in die Bundespolitik schafft, weil er innerparteilich zu viele Leute gegen den Strich bürstet, die er für einen Aufstieg bräuchte.
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Was machst du jetzt eigentlich, wie kommst du zurecht, man sieht ja am Einkommensbalken, dass der derzeit nicht so wirklich voll wird :( kannst du das kompensieren?
Ich hab endlich wieder einige Mangabände bearbeiten dürfen und seit Ende Juni noch einige Korrektur-Aufträge für eine Berliner Werbeagentur übernommen, was zwar nicht viel einbringt, aber immerhin ein bisschen. Diesen Monat sieht's also noch gut aus, für August bin ich noch optimistisch, danach ist wieder ein großes Fragezeichen.
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#44342 Ich habe vor Ewigkeiten mal was von deiner Wunschliste für dich bestellt und die wird mir immer noch als Freundesliste angezeigt... Darf ich das jetzt noch benutzen oder kann ich das irgendwie löschen oder so?
Keine Ahnung, ob man die löschen kann, aber wenn sie jetzt eh schon drin ist, ist es vermutlich auch egal, ob du sie benutzt oder nicht. :kratz:
Leider ist Amazon nicht gerade sehr auskunftsfreudig, was die Ausschlusskriterien angeht.
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#44391 Und was ist mit NixName?
Muss ich die Leute kennen, von denen du da redest?
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#44396 Ist vielleicht eine Pseudofrage, aber was ist der Unterschied zwischen Schwarzen und People of Color? Ich dachte, dass es da jedenfalls Überschneidungen gibt.
Was mich an dem Text am meisten stört, ist, dass sie ein historisches Gebäude nach ihren aktuellen Bedürfnissen beurteilen. Wäre das Gebäude als Universität vor nicht allzu langer Zeit geplant worden, wären viele Kritikpunkte wohl gerechtfertigt. War aber nicht so, und es wird offenbar vieles angepasst, ohne zugleich die historische Struktur des Gebäudes zu zerstören. Meine Geschichtsdozentin meinte neulich außerdem, dass Historiker es eher begrüßen, jegliche Denkmäler etc. stehen zu lassen und sie mit Plaketten oä zu versehen, wenn man den historischen Kontext kritisch diskutieren will. Zerstören, weil es einem nicht passt, kann so schlecht rückgängig gemacht werden. Wundert mich, dass Architekten das anders sehen. Dass Max Planck ähnlich klein ist wie Lise Meitner deutet für mich eher darauf hin, dass Denkmäler von Einzelpersonen erst weniger prunkvoll und dann unmodern wurden. Aber was weiß ich schon.
Schwarze gehören zu den People of Color, ja. PoC ist allerdings variabler, ich hab nun schon Sachen gelesen, wo Griechen zu den PoC gezählt wurden. :facepalm:

Man muss halt sagen: Die HU hat viele Gebäude in der Stadt, die meisten sind halt Zweckbauten ohne jeglichen Schmuck. Das Hauptgebäude ist quasi das Juwel, und die größten Statuen vor dem Gebäude sind eben auch die ältesten. (Weitere größere Statuen passen gar nicht so recht da hin.)
Wenn man sich das auch mal richtig anschaut (persönlich oder auf Fotos), dann wird auch klar, warum die Größe der Humboldt-Statuen mit denen der anderen Statuen gar nicht sinnvoll verglichen werden kann, weil die an ganz anderen Stellen sind.
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#44397
Passend dazu, gibt es irgendwo ne offizielle Zahl wie viele Menschen da teilgenommen haben?
Ich lese etwas zwischen 25-40 tausend, was relativ gesehen an der Bevölkerung Münchens nicht einmal 5% ausmacht. Warum wird bei sowas dann imemr gesagt es ist die Stimme des Volkes, wenn Pegida zu Höchstzeiten in ner deutlich kleineren Stadt genauso viele Leute mobilisiert hat, diese aber nur als Minderheit angesehen werden?
In Tel Aviv haben 60 tausend vor kurzem gegen iwelche Homofeindlichen Gesetze demonstriert und das war ne Massenbewegung, noch dazu da "ausgehetzt" an nem Sonntag stattfand, die anderen besprochenen veranstaltungen an Arbeitstagen. Warum verstehen das so viele Journalisten nicht oder rechnen die Zahlen auseinander?
Polizei sagt 25.000, Veranstalter sagt 50.000, wer weiß, wie viele es am Ende waren. Ein tatsächliches Bild von der Stimmung in der gesamten Bevölkerung kriegt man durch solche Demos wohl eher nicht - es sei denn, es sind wirklich extrem viele oder extrem wenige. (Da denk ich an diese Demo für diese fortschrittliche Moschee/aufgeklärten Islam, die vor einiger Zeit in Berlin stattfinden sollte und wo gerade viele Muslime aufgefordert waren, sich zu zeigen. Da waren am Ende weniger als 100 Leute, und die meisten waren nicht mal Muslime. Und deswegen glaub ich nicht, dass mit den aktuellen Gläubigen der Islam reformierbar ist.)
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Das mit Cobi ist schon interessant, hätte ich ohne die Einbindung der Tweets auf deiner Seite gar nicht mitbekommen. Ich frage mich, warum sich noch niemand drüber beschwert hat, dass man den Kram ganz normal auf Amazon bestellen kann. Andererseits ist Amazon eh schon die Ausgeburt des Bösen.

Und was sind dann Leute, die gleich fünf dieser Modelle zuhause stehen haben? Hachja, zum Glück haben wir keine richtigen Probleme.
(Es geht um diesen Tweet zu diesem Artikel.)

Da ist halt irgendein bekloppter Schmierfink durch den Media Markt gelaufen und hat das gesehen, weiter recherchiert hat er nicht. Würde mich aber nicht wundern, wenn da durch Leserzuschriften der Fokus auch auf Amazon gelenkt wird.
Ich war letzten Samstag im Saturn am Alexanderplatz (gehört ja zum gleichen Unternehmen und ist gar nicht weit weg von dem Media Markt im Artikel), und da hatten sie auch eine schöne Kollektion an Cobi-Bausätzen. Neben Weltkriegspanzern hatten sie auch einen Leopard I sowie diverse Schiffsmodelle (Titanic, Constellation) und Uboote. Ich frag mich, ob sie da gleich alles rausschmeißen.
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#44389
Vielen lieben Dank! Tatsächlich ist es jetzt ein Chemiebaukasten für 3./4. Klasse geworden, ich hoffe, dass das auch interessant sein wird. Die Meinungen auf Amazon gingen da auseinander...

Ist das mit dem Kristall züchten nicht ein bisschen langweilig, bzw. braucht man da nicht recht viel Geduld/längerfristiges Interesse? Sorry, wenn das so plakativ klingt, ich hab es ja (wegen genau dieser Vorurteile) nie gemacht...
Immerhin hast du jetzt auch Vorschläge für weitere Gelegenheiten gekriegt. XD
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#44394 Oh, er hat ja seine Erwerbsunfähigkeitsrente, die mit Hartz IV aufgestockt wird und natürlich seine Zombies, die er ausnimmt wie ne Weihnachtsgans, gerade bei den Spenden kommt so einiges zusammen
Ist mir immer ein Rätsel, wie solche Leute so viele/wohlhabende Gönner sammeln können.
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#44395
Was glaubst du, worüber werden die Leute in 150 Jahren den Kopf schütteln und sich fragen, welchen Schwachsinn man im Jahr 2018 von sich lassen konnte und auch noch von der Gesellschaft darin bestätigt wurde? :huh:
Tausend Gender-Identitäten, diese unterwürfige Islamismus-Relativierung, Sex nur noch nach Ausfüllen eines beglaubigten Antragsformulars und das generelle Mimimi, mit dem vermeintliche Ungerechtigkeiten bejammert werden, selbst wenn man sich Mühe gegeben hat, fortschrittlich zu sein. "Ein weiblicher, starker Hauptcharakter? ... Warum ist die weiß und hetero? Warum nicht schwarz, trans und außerdem im Rollstuhl?"
Irgendwann schlägt das Pendel um, und die Leute haben einfach nur noch die Schnauze voll von diesem belehrenden "Es ist nie genug"-Schwachsinn.
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Braucht die SPD einen neuen Helmut Schmidt, um aus dem Trauerspiel rauszukommen? :fragehasi:
Hm, es wäre zwar nicht schlecht, wenn die SPD wieder eine Führungspersönlichkeit kriegen würde, die eine nüchterne Weltsicht mit Abgeklärtheit paart, aber im Prinzip müsste vorher personell durchgewischt werden, um all die lebensfremden Napfsülzen loszuwerden, die jetzt da auf den mächtigen Posten hocken. Das gilt auch für die Landesverbände, insbesondere für den Berliner Landesverband, und für die Jungsozialisten. Zu viele Leute, die nie zur Arbeiterklasse gehörten und null Sinn für die einstige Kernwählerschaft haben. Wenn die das schaffen würden, bräuchten sie nicht mal jemanden wie Brandt oder Schmidt, da könnte man es auch eine Nummer kleiner wagen.
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Was hältst du von der "Ausgehetzt"-Demo in München?
Nicht viel. Die Leute zeigen, dass sie CSU-Politiker für Monster halten, aber im Endeffekt bringt das niemandem was. Bin kein Freund der CSU und erst recht nicht von Seehofer, aber eine Dämonisierung finde ich auch nicht korrekt. Sie haben einige Problempunkte angesprochen, die tatsächlich real sind (selbst wenn man über die Problemlösungsvorschläge diskutieren kann), auch wenn man auf der politischen Gegenseite lieber die Finger in die Ohren steckt und lalala ruft, als zuzugeben, dass es diese Probleme gibt. Auf Twitter merk ich ja auch ständig die Relativierungen.
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Klopfer, wusstest Du schon, dass Deine ehemalige Uni *problematisch* ist?

https://ze.tt/humboldt-universitaet-berlin-wo-maenner-noch-anderthalb-meter-groesser-sind-als-frauen-architektur-inklusion/
:rumms:
Ich würde nicht zögern, achtkantig jeden rauszuschmeißen, der sich ernsthaft über so was beschwert. Wie viele Schwarze oder Transen gibt's, die mit der HU verbunden sind und eine relevante Leistung für die Wissenschaft erbracht haben? (Also nicht in einem "Es gibt keine falschen Antworten"-Laberfach, sondern in einem richtigen.) Warum sollte man die da also besonders hervorheben? Wer sich nicht von den Leistungen der geehrten Personen inspiriert fühlt, sondern einfach nur nach Geschlechtsteilen, Hautfarbe oder körperlichen und geistigen Gebrechen geht und sich nach diesen Merkmalen wiedererkennen will, hat es nicht verdient, eine höhere Lehranstalt zu besuchen, die immerhin einige Nobelpreisträger hervorgebracht hat. Da fehlt die geistige Reife.
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#44374 Kant hat viel Schwachsinn von sich gelassen. Seine Rassentheorie ist auch ein Juwel der deutschen Denkkunst
Ich würde Leute aus früheren Jahrhunderten jetzt nicht dafür verurteilen, dass sie Sachen nicht wussten, die man heute weiß, und daher für heutige Verhältnisse nicht politisch korrekte Ansichten vertraten.
(Heute haben wir ja wiederum das Problem, dass gewisse Dinge, die man weiß, auch kaum öffentlich vertreten werden können, weil das nicht politisch korrekt ist.)
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#44388Im Forum hieß es, dass die meisten zum Versicherungskaufmann umgeschult haben, aber das ist egal. Rüdi war halt zu dumm dazu und hat für seine Misere die Ausländer verantwortlich gemacht
Wirklich schlecht scheint's ihm ja sonst nicht zu gehen.
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Hey, mag sein das es doof ist, doch bin ich mir immer verdammt unsicher bei sowas. Wie genau läuft das bezahlen und bestellen bei AliExpress ab, was muss ich beachten und wie genau kann ich mir das vorstellen, auch was die Sicherheit usw angeht? Danke !
Ich kann verstehen, dass das am Anfang etwas einschüchternd ist. :)
Die Bezahlung läuft (bei mir) über Kreditkarte und einen Dienst namens AliPay, der zu AliExpress (bzw. AliBaba) gehört. Wenn man bestellt, kriegt man Bescheid, wie lang die Lieferung etwa dauern sollte.
Hier mal ein Ausschnitt aus der Order-Übersicht.
20180722191413_0.png
Wenn man die Ware dann gekriegt hat (man bekommt Mails, wenn die versendet wurde, tw. auch, wenn sie das Herkunftsland verlassen bzw. sie das Zielland erreicht hat), klickt man auf den Button "Confirm Order received", kann dann den Versender auch gleich bewerten und die Bestellung so abschließen.
Sollte etwas mit der Ware nicht in Ordnung sein oder sie nach Ablauf der Zeit noch nicht angekommen sein, kann man auf "Open Dispute" klicken, beantwortet dann einige Fragen (ist die Ware nicht angekommen, ist sie angekommen, aber defekt, ist sie anders als die Beschreibung), und der Händler kriegt dann auch Gelegenheit, Stellung zu nehmen. Kurze Zeit später kriegst du dann dein Geld wieder zurück. Ich hatte damit noch keine Probleme, ich hab mein Geld innerhalb einer Woche wiedergekriegt.
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Wie stehst du zur Rekordstrafe, die von der EU gegen Google verhängt wurde?
Ist logisch, dass es dazu kommen musste. Als Microsoft damals anfing, die unvorstellbare Frechheit zu besitzen, einen Internetbrowser zusammen mit dem Betriebssystem auszuliefern, wurde denen ja auch (sowohl in den USA wie hier in Europa) die Hölle heiß gemacht. Google ist bei Android allerdings noch etwas penetranter. Geht an sich in Ordnung mit der Strafe, aber wenn sie auf Lizenzgebühren für Android umschwenken, werden halt die Handys etwas teurer. Muss man sehen, wie das im Endeffekt ausgeht. Wirklich Mitleid muss man mit so gigantischen Unternehmen ja nicht haben.
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#44369 Zum Beispiel wegen Groupys. Vielleicht zeigt Stefipant Zitze.
Verlockend, aber lieber nicht. :urx:
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https://twitter.com/Micha39706183/status/1018552142469083136

Deine Meinung?
Ist nur konsequent, dass die Notizen der ZJ auch unter die Datenschutzregeln fallen, auch wenn mir nie aufgefallen ist, dass die sich welche machen. :kratz:
Wirklich sinnhaft find ich es nicht, das jetzt unbedingt wegklagen zu wollen; ich wüsste jetzt nicht, wer da bisher durch solche Notizen beeinträchtigt wurde (und auf welche Weise).
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#44384 Für einen richtigen Chemiekasten (also wo nicht nur Backpulver und Zitronensäure drin ist) ist er wohl noch zu jung, aber ich hab mich in dem Alter wahnsinnig über einen Kristallzuchtkasten und so einen Fossil-zum-Ausgraben-Kasten gefreut. :adorable:
Und ich bin jetzt Naturwissenschaftler. (Also noch in Ausbildung.) :tjanun:
Auch schöne Ideen. :wackel:
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#44363Klopfer, Finanzkaufmann ist nicht Bankkaufmann, Finanzkaufmann war einer, der auf Regionaler Ebene die Parteibeiträge eingesammelt und sie in eine Liste eingetragen hat, halt so etwas, wie der Kassenwart im örtlichen Kaninchenzüchterverein. Die, die was drauf hatten, haben eine Umschulung zum Versicherungskaufmann gemacht oder zu anderen Berufen. Er war dazu aber zu doof und ist dann lieber zur NPD und hat es dort bis zum Kreisvorsitzenden gebracht
Das hängt doch von der Spezialisierung ab, so pauschal kann man das nicht sagen. Jemand, der als Spezialisierung Geld und Kredit hatte, wird eher als Bankkaufmann geeignet sein, jemand mit der Spezialisierung auf Versicherungen eben eher als Versicherungskaufmann.
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#44386 fractal baut eh hervorragende Gehäuse. Was die Laufwerksschächte angeht... Ich kann verstehen, dass man die auch noch haben will, aber meines benutze ich ca alle drei Monate um was zu brennen, daher habe ich mir schon mal ein externes geholt, damit ich das beim nächsten Gehäuse Kauf schon habe.


@Schall klar wird der zurückgeworfen, aber Strecke und Tischplatte sorgen da meist schon für eine natürliche Dämmung. Es ist auf jeden Fall leiser, wenn natürlich auch nicht lautlos.
Ich digitalisiere ziemlich viele meiner DVDs und Blu-Rays, außerdem hat mein aktueller Laptop kein Laufwerk, also muss ich die Screenshots für die Lästereien auch an dem großen PC machen. ^^
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#44383 das fractal define r5 pcgh Edition ist dir sicherlich etwas zu teuer, aber noch leiser als das s
Gut, alles wäre mir grad zu teuer. XD
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#44382

Mir gefällt beides schonmal ziemlich gut :^_^: Für die Murmelachterbahn ist er aber vermutlich doch noch ein bisschen zu jung. Aber allein schon aus den Legosets könnte man echt was tolles machen - ich frag mal seine Mutter, ob er Lego mag.

Das Limit liegt bei ca 50€.
Okay, mit 50 Euro kann man da schon was anfangen bei Lego, gerade wenn man vielleicht auch bei anderen Händlern wie z.B. Amazon nach günstigeren Preisen guckt. ^^
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#44359 Ein Fractal Define S kaufen.
Geht nicht, da hat irgendein Trottel vergessen, Löcher für optische Laufwerke zu lassen.
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Hast du eine Idee, was man einem neunjährigen Jungen zum Geburtstag schenken kann? Er "spielt" schon seit ein paar Jahren Minecraft auf dem Tablet (vor drei Jahren hat er hauptsächlich mit TNT die Landschaft in die Luft gejagt...^^), interessiert sich auch so grundsätzlich für Computer und Naturwissenschaften (Chemiebaukasten habe ich schon überlegt...) und wächst zweisprachig (deutsch/englisch) auf, besucht die Schule dabei in UK.

Vielleicht gibt es auch eine Idee aus dem Mitleserkreis? *hoff*
Irgendwas von Lego Minecraft? Eine Murmelachterbahn? In welchem Preisbereich darf es denn sein?
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#44359
Ich kann nur von meinem Gehäuse sprechen, aber zur Seite und nach vorne hin sind dämmmatten angebracht, wobei die Luft vorne durch seitliche Schlitze angesaugt wird, während nach hinten keine matte angebracht ist und dort ein Lüfter die warme Luft direkt nach außen befördert.

Das funktioniert ziemlich gut, da der Schall dadurch eigentlich bei jedem von einem weg, gegen irgend eine wand befördert wird.

Hast du in den letzten Jahren überhaupt etwas anderes als einen laptop besessen?
Aber eine Wand wirft doch Schall zurück. :kratz:

Natürlich, immer noch der, den ich mir vor ~5 Jahren gebaut hab. Mein letzter Laptop war fürs Spielen nicht gut geeignet. Und ich mach auch sämtliche Foto-Bearbeitung und Scan-Aufgaben an meinem stationären PC.
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#44365

Bei der Kriminalitätsstatistik wird bei antisemitisch motivierten Taten massiv manipuliert: Rechtsextremer Hintergrund ist quasi die default-Einstellung, die immer genommen wird, wenn kein genauer Hintergrund ermittelbar ist („Fremdenfeindliche und antisemitische Straftaten werden grundsätzlich immer dann dem Phänomenbereich PMK-Rechts zugeordnet, wenn keine weiteren Spezifika erkennbar sind (z. B. nur der Schriftzug »Juden raus«) und zu denen keine Tatverdächtigen bekannt geworden sind. Damit entsteht möglicherweise ein nach rechts verzerrtes Bild über die Tatmotivation und den Täterkreis.“ - Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemismus des 18. Deutschen Bundestages). Dazu kommt natürlich noch die hohe Dunkelziffer, niemand geht wegen Kleinkram zur Polizei, wenn man dann ein Nachmittag für die Anzeigenaufnahme draufgeht und das Verfahren eh eingestellt wird. Dazu kommt noch, dass nur ausermittelte Verfahren überhaupt in die Statistik aufgenommen werden - also wenn aus Sicht der Polizei/Staatsanwaltschaft entweder angeklagt oder eingestellt werden kann. Angesichts der allgemein unzureichenden Ausstattung der Polizei führt das dazu, dass viele Taten in der Statistik nicht auftauchen. So hängt zum Beispiel die statistisch sinkende Kriminalität in Berlin vor allem damti zusammen, dass die Polizei 55.000 Fälle einfach nicht bearbeitet hat (und was nicht bearbeitet wird ist nie passiert). Und da die Leute merken, dass Anzeigen nix bringen, steigt auch die Dunkelziffer.
Ja, das ist so generell ein Problem mit der Kriminalstatistik, dass die Anzeige von Straftaten in gewissen Bereichen gar nicht mehr gefördert wird. In gewissen Bereichen Berlins werden Drogendealer quasi gar nicht mehr aktiv verfolgt, und bei Taschen- und Raddiebstahl hat die Polizei mehr oder weniger offen gesagt, dass sie nichts weiter machen, wenn man nicht den Täter gleich mitliefert. Da kann man sich auf gesunkene Fallzahlen natürlich ein Eis backen, wenn die einfach nur darauf zurückzuführen sind, dass Opfer von Straftaten sie heutzutage weniger anzeigen als früher.
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Ich lese dieses Interview
https://www.tagesspiegel.de/politik/winfried-kretschmann-im-interview-es-gibt-eine-ueberheblichkeit-der-politischen-eliten/22778278.html
und denke mir, wow, der ist gut der Mann. Was denkst Du darüber?
Insgesamt stimme ich zwar dem Tenor weitgehend zu, aber es gibt immer wieder Sätze, die ich nicht unterschreiben würde. "Objektiv haben wir gar kein Problem mit der Anzahl von Menschen, die bisher zu uns kommen" wäre so einer. Schon allein die Tatsache, dass man mit der Bearbeitung der Asylanträge kaum hinterher kommt, ganz zu schweigen von den Schwierigkeiten bei Unterbringung und Co., ist für mich ein ganz deutliches Zeichen, dass wir objektiv doch ein Problem haben.
Insgesamt ist er aber noch einer von den wenigen Grünen, bei denen ich verstehe, wieso jemand sie wählt.
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Hey du Kolumnen-Kartoffel, bist du eigentlich ein richtiger Alman? :hihi:
Ist die echt oder ist die nur so eine Kunstfigur zum Trollen, deren Namen man durch das Auskippen einer Scrabble-Packung gebildet hat?
Schon irgendwie erschütternd, dass so jemand offenbar davon leben kann, so schlecht zu schreiben.
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Findest du das Rumgeheule von Journalisten über Seehofers Äußerung (69. Geburtstag, 69 Abschiebungen) auch total übertrieben? Seehofer wusste zu diesem Zeitpunkt nichts von dem Selbstmord und ihm jetzt anzulasten, er hätte den Anstand verloren und müsse zurücktreten, zeugt doch nur von übertriebenem Mimimi-Gehabe und einer Verklemmtheit (auch Political Correctness genannt), wie es sie in den 50ern kaum gab.
Ich bin nun auch kein Fan von Seehofer, aber das find ich wirklich albern. Man kann zwar meinen, dass der Spruch zu seinem Geburtstag geschmacklos war, aber als Grund für einen Rücktritt ist das sehr dürftig. Er hatte auch nicht mal wirklich was mit den Abschiebungen zu tun, das haben ja die Bundesländer ausgewählt, wer abgeschoben wird. Find ich schon ziemlich albern - und es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass Grüne und Linke, die kürzlich noch gejammert haben, dass die AfD einen tragischen Todesfall politisch instrumentalisiert und ausschlachtet, jetzt selbst so etwas tun.
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Was hältst du von Thilo Sarrazins Büchern, speziell den neben "Deutschland schafft sich ab" allgemein etwas weniger beachteten Werken?
Ich hab außer "Deutschland schafft sich ab" kein Buch von ihm gelesen, daher kann ich dazu nichts sagen. Ich fand "Deutschland schafft sich ab" sehr sperrig zu lesen. Ich stimmte nicht allen seinen Schlussfolgerungen zu, aber ich konnte auch nicht sagen, dass alles, was er schreibt, grundfalsch wäre oder mit Leichtigkeit widerlegt werden könnte. Er ist zweifellos intelligent, aber scheint auch sehr stur und gefestigt in seinen Ansichten zu sein. Ich hab auch das Gefühl, dass er sich kaum in andere hineinversetzen kann, was es ihm schwer macht, seine Ideen so vorzubringen, dass sie andere überzeugen.
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Hey!
Was denkst du eigentlich über Kants Menschenbild? Ist es in der heutigen Gesellschaft überhaupt möglich, als Kind selbständiges Denken zu entwickeln? Immerhin bekommt man sowohl im Elternhaus als auch in Institutionen nicht die Möglichkeit, sich eigenständig Gedanken zu machen. Eltern wollen, dass ihre Kinder das tun was sie sagen und ja nicht widersprechen. In der Kita und in Schulen geht es um formale Bildung und somit ist u.a. kaum Platz zum reflektieren oder zu diskutieren. Wie kann man denn so der Halbbildung (nach Adorno) entgegenwirken? :angsthasi:
Ich hab mir über Kants Menschenbild nie groß Gedanken gemacht. :kratz:
Mich irritiert aber die Formulierung. "In der heutigen Gesellschaft"... Hä? Glaubt tatsächlich jemand, dass man früher mehr Gelegenheiten hatte, selbstständig zu denken? Wir leben in einer ganz besonderen Zeit, in der es so leicht ist wie nie zuvor, vielfältige Ideen und Perspektiven kennenzulernen. Vor 150 Jahren musste man schon ziemlich privilegiert sein, um mehr zu erfahren als das, was einem Schulbuch und die örtliche Zeitung sagten.
Auch dass Kita und Schulen sich auf formale Bildung konzentrieren würden, ist kein realistisches Bild der Bildungseinrichtungen von heute. Formale Bildung spielt heutzutage dort weniger eine Rolle als früher, deswegen muss man sich heute ja geradezu dagegen wehren, ein Abi zu bekommen, wenn man das nicht will. Stattdessen wird irrsinnig viel Wert darauf gelegt, dass man sich individuell entwickelt, Frontalunterricht wird geächtet, Teamarbeit wird vorangetrieben, Diskussionsrunden werden organisiert, es werden gerne mal Gruppen gebildet, die in einer Diskussion vorgegebene, konträre Standpunkte vertreten sollen. Da bleibt die formale Bildung sogar oft deutlich auf der Strecke. Natürlich wird man da auch in eine bestimmte Richtung gelenkt, aber es ist schon wesentlich flexibler als früher und es hat auch wesentlich weniger Konsequenzen, wenn man aus der Reihe tanzt.
Dass man im Zuge des Erwachsenwerdens eine gewisse rebellische Phase durchläuft und das in Frage stellt, was einem die Eltern und Lehrer erzählt haben, gehört auch zum Leben und sorgt dafür, dass man auch eigene Wege im Denken einschlägt. So lief es zu Kants Zeiten, auch später zu Adornos Zeiten, so läuft's auch heute, nur haben wir jetzt viel mehr Möglichkeiten, einen breiten Horizont zu bekommen und somit auch mehr Richtungen zu haben, in die wir uns entwickeln können. Klar, die menschliche Psyche steht einem auch im Weg, man achtet lieber auf das, was die eigenen Überzeugungen bestätigt, und verwirft eher das, was den eigenen Ansichten widerspricht. Aber auch das ist nichts Neues, und trotzdem haben sich immer wieder neue Ideen entwickelt.
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was denkst du über Artikel 13 (datenschutzverordunug ) und die Diskussion darum
Ähm... Artikel 13 der DSGVO befasst sich mit den Informationspflichten bei Datenerhebungen, die sind größtenteils überflüssig wie ein Kropf... Ich vermute, du meinst eher den Artikel 13 bei dem Entwurf für die EU-Copyright-Richtlinie? Den find ich scheußlich und einfach nicht umsetzbar, das würde im Endeffekt dazu führen, dass man so ziemlich gar keinen nutzergenerierten Content mehr erlauben kann, gerade auf größeren Seiten, bei denen so viel hochgeladen wird, dass da gar kein Mensch mehr rüberschauen kann, ob das nicht vielleicht durch die Ausnahmen im Urheberrecht gedeckt ist.
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Du bist Mitglied seit dem 9.4.2016 um 8:51 Uhr. Und schon mag dich jemand.

Aufbauen? Frag Klopfer, der kann's!
:daumenhoch:
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Jetzt ist das letzte Update der Fundsachen schon wieder so lange her... darf ich fragen, woran das liegt? Senden Leute nichts mehr ein bzw. posten lieber in der LLD? Oder hat das andere Gründe? Da das Update davor auch ein Jahr gedauert hat fände ich es einfach nur interessant zu wissen, ob die Kategorie überhaupt noch weitergeführt wird. Auch so ganz werbetechnisch erscheint es mir auch auf Anhieb nicht ganz schlau, etwas auf der Startseite zu präsentieren und dazuzuschreiben wie (sehr) lange das letzte Update her ist, wenn die Kategorie nicht regelmäßig eines bekommt. Soll keine Kritik sein, ich wundere mich nur echt, weil es immer eine meiner liebsten Sachen hier auf der Seite war.
Im Durchschnitt gibt's da im Monat vll. eine Einsendung, und nicht jede Einsendung ist auch geeignet. Ich werde demnächst mal wieder eine Zusammenstellung machen, aber es ist halt nicht sehr viel.
Mal sehen, was ich dann mache, wenn die Kategorie ganz einschläft.
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#44339 Finde ich nicht. Die Tags stimmen meist schon. Hast du dort einem Account? Richtiges Grau?
Nein, warum sollte ich einen Account haben, nur um die Seite benutzen zu können? Und Tags sind scheiße, weil üblicherweise dann tausende Bilder dieselben Tags haben und man dann immer noch nichts findet.
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#44339 Ich glaube, da musst du dir mal von Gamb Tipps geben lassen: https://pr0gramm.com/contact
Was soll der mir da für Tipps geben?
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Hi Kloper,

ich hätte mal ne kurze Frage zu den Pfeilen, um ans Ende eines Beitrags zu springen. Warum funktionieren die bei mir unterschiedlich, je nachdem mit was ich unterwegs bin?
Chrome + Laptop --> erster Kommentar
Chrome + Handy --> letzter Kommentar

Einziger Unterschied ist, im Handy bin ich nicht angemeldet als User, wobei ich das nur als Ursache sehen würde wenn es jeweils der erste ungelesene Kommentar wäre, ist aber immer der erste insgesamt.
Wenn du nicht angemeldet bist, kann die Seite nicht wissen, welches dein erster ungelesener Kommentar ist (weil dafür der Zeitpunkt deiner vorletzten Anmeldung bzw. das letzte Drücken auf den "Ich hab alles gelesen"-Knopf bei "Was gibt's Neues?" gezählt wird). Also springt der Button dann immer zum allerletzten Kommentar.
Wenn der Blogeintrag neu ist (oder du dich seitdem nicht neu eingeloggt und auch nicht auf den "Ich hab alles gelesen"-Knopf gedrückt hast), dann findet die Seite halt, dass der erste Kommentar auch der erste ungelesene ist, und springt deswegen da hin.
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Glaubst du, dass die "Vorhersagen"/Warnungen der AfD aus den letzten Jahren (die meiner Meinung nach weniger aus überlegter Weitsicht und mehr aus Populismus und Ausländerhass heraus geäußert wurden) inzwischen nach und nach zutreffen? Denn wenn man ehrlich ist, haben sie schon 2015 davor gewarnt, dass
- unter den Flüchtlingen auch Kriminelle sind (trifft zu)
- mit dem Flüchtlingsstrom auch Terroristen kommen (siehe A. Amri)
- es eine Asylindustrie gibt, die lieber zu viel als zu wenig Asyl verteilt (siehe BAMF-Skandal)
- selbst abgelehnte Asylbewerber aus zig Gründen letztlich doch hier bleiben (Duldung etc.)
- der Flüchtlingsstrom ganz viel Islam mitbringt
- und sperrangelweit offene Grenzen allgemein ziemlich doof sind. :unsure:
Und welche Konsequenzen sollten wir daraus jetzt ziehen? :fragehasi:
Natürlich, die AfD hat, gerade als sie noch nicht so weit rechts war, eben auch schon Warnungen und Befürchtungen von denen aufgenommen, die von den anderen Parteien bereits ignoriert wurden, auch um diese Leute anzuziehen. Alles, was schiefgegangen ist, ist mit Ansage passiert. Bei einigen Sachen musste man ja nicht mal spekulieren. In den 80ern sind lauter Libanesen als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, und aus denen sind die Familienclans geworden, die in nicht wenigen Gegenden Deutschlands das organisierte Verbrechen übernommen haben. Auch bei den Ex-Jugoslawen, die vor den Bürgerkriegen in den 90ern geflohen sind, gab's Probleme. Woher jetzt der Optimismus kam, dass nun auf einmal lauter Hirnchirurgen, Kernphysiker, Ärzte und sonstige Fachkräfte kommen und unsere Probleme lösen würden, anstatt neue zu verursachen, ist mir immer noch schleierhaft.
Die Konsequenzen? Na ja, erst mal muss man eingestehen, dass man nicht einfach die Realität ignorieren kann, nur weil sie so frech ist, nicht die eigenen idyllischen Vorstellungen zu erfüllen, sondern eher die des politischen Gegners. Die Probleme müssen halt angesprochen werden. Und dann muss man eben danach handeln, ohne ständig wegen irgendwelcher Multikulti-Hippie-Baumschmuservorstellungen auf die Bremse zu treten und zu relativieren. Da müssen dann aber auch alle an einem Strang ziehen. Justiz, Polizei, Ämter, Regierungen. Es muss halt klar sein: Die Regeln werden eingehalten und durchgesetzt, es wird nicht jeder ewig durchgefüttert, der sich nicht integrieren will, und die Frist, ab der ein Rechtsanspruch auf eine Duldung besteht, beginnt erst, wenn keine Einsprüche mehr gegen eine Asylentscheidung laufen, damit diese Duldung nicht mehr durch strategische Verzögerungen ergaunert werden kann.
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Wie stehst du, bzw was sagst du zu dem Walfang für "wissenschaftliche Zwecke" den Japan betreibt, vorallem in Anbetracht dessen wie es insgesamt um die Meere geht?
Find ich scheiße. Es ist ziemlich klar, dass diese "wissenschaftlichen Zwecke" vorgeschoben sind. Wenn man Hunderte Wale jagt, bringt das keine verwertbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse (der 100. Wal wird kein wesentlich anderes Ergebnis bringen als der 10.), aber wenn die toten Tiere dann noch alle an Restaurants verkauft werden, ist das die durchschaubarste Ausrede seit "Es ist nicht so, wie es aussieht, Schatz!" Und wenn von den Hunderten Tieren auch noch über ein Drittel trächtig ist, dann kann man noch weniger behaupten, dass es irgendwas mit Forschung zum Arterhalt zu tun hätte.
Ich hab aber auch von so einigen Japanern gelesen, die erzählt haben, dass ihnen Wal überhaupt nicht schmeckte, also scheint's da fast mehr um die Folklore zu gehen als um tatsächliche kulinarische Bedürfnisse.
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